Zittau
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Theater zeigt Weihnachtsmärchen im Juni

Weil das Theater coronabedingt geschlossen war, wurde "Die Schöne und das Biest" vor Weihnachten nicht gespielt. Nun kommt es doch noch zur Premiere.

Von Jan Lange
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Szene aus "Die Schöne und das Biest".
Szene aus "Die Schöne und das Biest". © Pawel Sosnowski

Kaum spielt das Zittauer Theater wieder, folgt eine Premiere nach der anderen. Nach den beiden Uraufführungen im Zittauer Klosterhof wird an diesem Sonnabend erstmals "Die Schöne und das Biest" aufgeführt. Diesmal im Großen Saal des Theaters.

Gespielt werden sollte das Stück "Die Schöne und das Biest" eigentlich in der Vorweihnachtszeit. Aufgrund der coronabedingten Schließung des Gerhart-Hauptmann-Theaters konnte die Premiere des Weihnachtsmärchens nicht stattfinden.

Bereits zu Ostern - während das Theater noch geschlossen war - wurde die Inszenierung auf der eigenen Internetseite eingestellt. Nun kann es das Publikum auch auf der realen Bühne erleben. Das von der Zittauer Schauspielintendantin Dorotty Szalma inszenierte Stück soll dreimal zur Aufführung kommen.

Dabei können die Besucher in die Geschichte der tapferen Belle eintauchen, die sich an Stelle ihres Vaters in das Schloss eines furchterregenden Biestes begibt und dieses trotz Vorurteilen und Hindernissen langsam kennen und lieben lernt.

Untermalt von den Liedern mit Musik Levente Gulyás, der bereits in den vergangenen Jahren die Musiken für die Weihnachtsmärchen "Pinocchio" und "Die Schneekönigin" komponierte und Texten von Kerstin Slawek, verzaubert das Stück Jung und Alt. Die Zuschauer können sich auf eine Inszenierung voller schräger und liebenswürdiger Charaktere, Witz, Charme und Magie freuen, verspricht das Zittauer Theater.

- Vorstellungen: 12. und 26. Juni, jeweils 18 Uhr sowie 25. Juni, 19.30 Uhr im Großen Saal