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Zittau

Wie verhalten wir uns in Extremsituationen?

Um diese Frage dreht sich die Inszenierung "Die Seuche", die am Sonnabend Premiere am Zittauer Theater hat.

Eine Szene aus dem Stück "Die Seuche".
Eine Szene aus dem Stück "Die Seuche". © Pawel Sosnowski

Am Gerhart-Hauptmann-Theater in Zittau wird am Sonnabend ab 19.30 Uhr erstmals das Stück "Die Seuche" aufgeführt. In der Inszenierung von Schauspielintendantin  Dorotty Szalma wachen junge Menschen an einem fremden Ort eingesperrt in einem System aus Raumquadern auf und können sich nicht an die letzten Stunden erinnern. Es geht das Gerücht einer Seuche um, doch ob sie die Gesunden oder die Infizierten sind, wissen sie nicht.

Das Stück könnte aktueller nicht sein, heißt es in der Ankündigung. Das entwickelten Schauspielstudenten der Universität der Künste mit dem Regisseur Fabian Gerhardt. Die Autoren Giorgi Jamburia und Lars Werner nahmen die Proben als Grundlage für die Fassung von "Seuche", das am Theaterdiscounter Berlin am 30. Juni 2018 seine Uraufführung hatte. "Die Macher ahnten damals noch nicht, welche Relevanz dieser Stoff nur zwei Jahre später haben wird."

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Das Gerhart-Hauptmann-Theater hat aus der Vorlage eine eigene Fassung entwickelt. In ihrer Inszenierung untersucht Dorotty Szalma, wie sich Menschen in Extremsituationen verhalten. (SZ)

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