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Linke Räte sollen sich von AfD abgrenzen

Die Aufarbeitung der vermeintlichen Zusammenarbeit im Zittauer Stadtrat nimmt Fahrt auf. Die Kreis-Spitze blickt mit Sorgen an die Mandau und hat einen Plan.

Von Thomas Mielke
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- © Matthias Weber (Archiv)

Nach Zuschriften von Zittauern, einem offenen Brief und Berichten in den Medien haben die Linken begonnen, ihre vermeintliche Zusammenarbeit mit der AfD aufzuarbeiten - und erste Konsequenzen gezogen: Der Kreisvorstand stellt sich in der Frage nicht wie sonst üblich uneingeschränkt hinter ihre Genossen. "Wir beobachten mit Sorge die Entwicklungen im Stadtrat der Großen Kreisstadt Zittau", heißt es nach einem Treffen mit den drei Linken-Stadträten in einer gemeinsamen Erklärung. "Wir erwarten von den Genossen der Zittauer Stadtratsfraktion Schritte, die deutlich signalisieren, dass sie dem Eindruck einer möglichen Zusammenarbeit mit der Fraktion der AfD im Stadtrat Zittau öffentlich entgegentreten. Dem sich verfestigenden Eindruck, dass es eine wie auch immer geartete Duldung oder Unterstützung der linken Stadtratsfraktion in Zittau durch die AfD gäbe, muss entgegengetreten werden."

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