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Ärger um ungeräumte Parkplätze

Wanderer und Skiläufer beschweren sich immer wieder über den Winterdienst im Zittauer Gebirge. Die Gemeinden weisen die Kritik zurück.

Im Zittauer Gebirge ist Winter. Aber nicht überall ist der Schnee erwünscht.
Im Zittauer Gebirge ist Winter. Aber nicht überall ist der Schnee erwünscht. © Rafael Sampedro/foto-sampedro.de

Wer darf und wer kann, den zieht es in diesen Tagen ins Zittauer Gebirge. Zwischen Lückendorf und Waltersdorf sind die Loipen gespurt und die Rodelhänge glattgefahren. Nur: nicht alle Parkplätze sind geräumt, jedenfalls nicht so, wie die Wanderer und Wintersportler von außerhalb das gerne hätten.

Konrad Schröter aus Olbersdorf jedenfalls ist ziemlich ärgerlich: Bei herrlichem Sonnenschein hätten am Mittwoch viele Wintersportler in den Schnee gewollt. Doch die Auswärtigen hätten kaum einen Parkplatz gefunden. Weder am Forsthaus Lückendorf, noch am Kammloch in Oybin, noch am Dorfgemeinschaftshaus in Lückendorf seien die Parkplätze am Mittag geräumt gewesen, schreibt er. Viele Autofahrer hätten sich im tiefen Schnee ihren Parkplatz einigermaßen selbst zurechtgefahren.

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Ines Stephan vom Oybiner Fremdenverkehrbetrieb hört solche Kritik immer wieder. Dabei, sagt sie, tun die Gebirgsgemeinden alles, um den Winterdienst mit ihren Kapazitäten und Möglichkeiten, so gut es geht, zu leisten. Die Betonung aber liegt in diesem Fall tatsächlich auf: So gut es geht!

Zuerst aber stellt Ines Stephan klar, dass die Parkplätze am Stern in Jonsdorf, am Kammloch in Oybin und am Forsthaus in Lückendorf gar keine offiziellen Park-, sondern Forstbewirtschaftungsplätze sind. "Es sind Holzlagerplätze für den Zittauer Forstbetrieb, dem auch die Flächen gehören", erklärt die Chefin des Fremdenverkehrsbetriebes.

"Alle Parkplätze der Gemeinde werden von den Mitarbeitern des Bauhofs selbstverständlich geräumt", sagt Ines Stephan. Aber eben nicht zuallererst. Zuerst sind jeden Morgen die wichtigen Hauptstraßen dran, dann die Zuwege zu den Kindertagesstätten, zum Pflegeheim, zu den Arztpraxen und Einkaufsmöglichkeiten.

Erst danach könne es an die Parkflächen gehen. Doch etwas später am Vormittag stünden dann eben auch oft schon Autos auf den Flächen. "Dann können die Mitarbeiter mit den Räumfahrzeugen meistens nichts mehr ausrichten."

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