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So schön wohnt es sich "Am Weinaupark"

Der Neu- und der sanierte Altbau des Pflegeheims werden jetzt fertig. Fünf Millionen Euro hat das Projekt gekostet. Einige Plätze sind noch frei. Mit Whirlpool.

Der Geschäftsführer der Zittauer Alten- und Pflegeheim GmbH "St. Jakob", Raik Urban, in einem Zimmer des neuen Pflegeheimes "Am Weinaupark".
Der Geschäftsführer der Zittauer Alten- und Pflegeheim GmbH "St. Jakob", Raik Urban, in einem Zimmer des neuen Pflegeheimes "Am Weinaupark". © Rafael Sampedro/foto-sampedro.de

Zittau ist um ein größeres und modernes Pflegeheim reicher. In knapp zwei Wochen beendet die Zittauer Alten- und Pflegeheim GmbH "St. Jakob" die umfangreichen Neu- und Umbaumaßnahmen am Standort Weinauring 2 - dem neuen Pflegeheim "Am Weinaupark".

"Rund fünf Millionen Euro sind in das Projekt investiert worden. Nur noch kleine Restarbeiten müssen an den Übergängen vom Neu- zum Altbau erledigt werden. "Wir sind auch noch dabei, in einigen Zimmern die Einbaumöbel aufzubauen", schildert Raik Urban, Geschäftsführer der Zittauer Alten- und Pflegeheim GmbH. In dem jetzt entstandenen Gebäudekomplex gehen Neu- und Altbau fließend ineinander über.

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Alt-, Verbindungs- und Neubau gehen am Pflegeheim "Am Weinaupark" in Zittau fließend ineinander über.
Alt-, Verbindungs- und Neubau gehen am Pflegeheim "Am Weinaupark" in Zittau fließend ineinander über. © Rafael Sampedro/foto-sampedro.de
In allen drei Etagen gibt es einen großen Gemeinschaftsraum mit einer offenen Küche .
In allen drei Etagen gibt es einen großen Gemeinschaftsraum mit einer offenen Küche . © Rafael Sampedro/foto-sampedro.de
Ein Blick ins Bad einer Wohneinheit.
Ein Blick ins Bad einer Wohneinheit. © Rafael Sampedro/foto-sampedro.de
Im Neubau werden noch in einigen Zimmern die Einbaumöbel aufgebaut. Alexander Schneider sägt hier gerade ein Brett für einen Schrank zurecht.
Im Neubau werden noch in einigen Zimmern die Einbaumöbel aufgebaut. Alexander Schneider sägt hier gerade ein Brett für einen Schrank zurecht. © Rafael Sampedro/foto-sampedro.de
Pflegedienstleiterin Anja Scheibler in einem Dienstzimmer, über das ebenfalls jede Etage verfügt.
Pflegedienstleiterin Anja Scheibler in einem Dienstzimmer, über das ebenfalls jede Etage verfügt. © Rafael Sampedro/foto-sampedro.de
Auch im Eingangsbereich wurde Wert auf den Einbau von Naturmaterialien gelegt.
Auch im Eingangsbereich wurde Wert auf den Einbau von Naturmaterialien gelegt. © Rafael Sampedro/foto-sampedro.de
Auf Infotafeln werden Bewohner und Besucher über die Angebote im Haus informiert.
Auf Infotafeln werden Bewohner und Besucher über die Angebote im Haus informiert. © Rafael Sampedro/foto-sampedro.de
Eines der beiden Pflegebäder im Haus, das über jeweils kipp- und senkbare Badewannen verfügt.
Eines der beiden Pflegebäder im Haus, das über jeweils kipp- und senkbare Badewannen verfügt. © privat
Foto: Privat
Foto: Privat © privat

Das gesamte Gebäude ist barrierefrei und alles großzügig angelegt. Selbst das Licht im Fahrstuhl ist für die Besucher und Bewohner zur besseren Orientierung farblich auf die einzelnen Etagen abgestimmt. "Wir haben Wert auf schöne große Wohnbereiche gelegt. Die Bewohner sollen sich ja nicht wie in einem Krankenhaus fühlen", schildert der Geschäftsführer.

"Die nun 48 großzügigen Einzelwohneinheiten geben den Bewohnern die gewünschte Privatsphäre. Die offenen Wohnbereiche sind gemütlich und modern ausgestattet, ermöglichen ein familiäres Miteinander", so Raik Urban. Ein zeitgemäßes und individuelles Betreuungskonzept soll zudem die Weiterentwicklung der Wohneinrichtung abrunden.

Vom Erdgeschoss bis zum zweiten Obergeschoss sind alle Bereiche gleich ausgerichtet. Überall gibt es unter anderem einen großen Gemeinschaftraum mit einer offenen Küche, wo die Bewohner bewusst mit Speisen zubereiten sollen. Es gibt nur Einzelzimmer, die aber auf Wunsch bei Ehepaaren miteinander kombinierbar sind. Alle Zimmer verfügen über ein großes Bad. Und je nach Etage hat jedes Zimmer einen Zugang zur Terrasse beziehungsweise zum großen Balkon ums Haus.

"Wir haben die Zimmer vormöbliert. Wenn es aber gewünscht ist, können die Bewohner auch ihre Möbel mitbringen. Bis auf das Pflegebett ist das möglich", sagt Raik Urban. Im Keller gibt es für das Pflegeheim "Am Weinaupark" nun sogar einen Friseursalon. Zusätzlich besitzt das Haus noch zwei Pflegebäder. Die kipp- und senkbaren großen Badewannen darin verfügen sogar über einen Whirlpool. Und um den Gebäudekomplex herum lässt es sich auf einem Rundweg durch die Grünanlage gut spazieren oder an den Bänken verweilen.

Vier zusätzliche Arbeitsplätze geschaffen

Damit der Neu- und Verbindungsbau zum bestehenden Pflegeheim überhaupt gebaut werden konnte, ist bereits 2018 das ehemalige Nachbargebäude an der Görlitzer Straße abgerissen worden. Dann folgten im ersten Bauabschnitt der Neu- und der Verbindungsbau zum in die Jahre gekommenen Bestandshaus. "Das 1933 gebaute Haus war nicht mehr zeitgemäß", schildert Raik Urban.

Als der Neubau fertig war, konnten die 39 Bewohner dann Ende April 2020 in die neuen Räume des Pflegeheims "Am Weinaupark" in Zittau einziehen. Gleich im Anschluss daran ist nun das bestehende Altbaugebäude grundhaft saniert worden. Wenn hier in knapp zwei Wochen die Restarbeiten erledigt sind, haben sich die Heimplätze am Standort von 39 auf nun 48 erhöht. Einige Plätze sind dadurch nun noch zu haben.

Rund 45 Pflegekräfte und technische Mitarbeiter sind im neuen Gebäudekomplex für die Bewohner da. Wir haben mit dem Neu- und Umbau vier zusätzliche Arbeitsplätze geschaffen", sagt Raik Urban. Und für das neue Lehrjahr sollen ab September auch wieder weitere Azubis ausgebildet werden. "Auf der Suche nach Mitarbeitern bilden wir natürlich auch gern unsere künftigen Mitarbeiter selber aus", so der Geschäftsführer.

Die kommunale Zittauer Alten- und Pflegeheim GmbH "St. Jakob" betreibt neben dem Haus "Am Weinaupark" in der Stadt noch zwei weitere Pflegeeinrichtungen in der Inneren Weberstraße 41 und in der Lortzingstraße 1. Alle drei Einrichtungen haben insgesamt jetzt eine Kapazität von 193 Plätzen in der stationären sowie Kurzzeitpflege.

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