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Zittau

Geschafft: Bruno ist wieder zu Hause

Sieben Oberseifersdorfer sind mit dem 31 Jahre alten und wieder flott gemachten Barkas die komplette B96 von Zittau bis nach Sassnitz auf Rügen gefahren.

Am Freitagabend ist das Barkas-Team wieder in Oberseifersdorf angekommen - (von links) Axel Schröter, Jonas Volke, Kevin Gowinkowski, Ronny Löwe, Torsten Günther, Thomas Volke und Uwe Strietzel.
Am Freitagabend ist das Barkas-Team wieder in Oberseifersdorf angekommen - (von links) Axel Schröter, Jonas Volke, Kevin Gowinkowski, Ronny Löwe, Torsten Günther, Thomas Volke und Uwe Strietzel. © SZ/Holger Gutte

Reichlich zu erzählen hatten die sieben Oberseifersdorfer vom Barkas-Team, als sie am Freitagabend wieder in Oberseifersdorf ankamen. Etwa 1.400 Kilometer hatten sie mit dem 31 Jahre alten Barkas "Bruno" seit vorigen Sonntag zurückgelegt. Mit dem Barkas sind sie die komplette alte B96 von Zittau bis nach Sassnitz auf Rügen gefahren.

Schnell noch mal die Unterbrecher einstellen.
Schnell noch mal die Unterbrecher einstellen. © privat
Draisine fahren macht Spaß.
Draisine fahren macht Spaß. © privat
Auch das Barkas-Team ist für den Erhalt der alten B96.
Auch das Barkas-Team ist für den Erhalt der alten B96. © privat
Ankunft am Sassnitzer Hafen.
Ankunft am Sassnitzer Hafen. © privat

Auf ihrer Fahrt ins Blaue haben sie unterwegs noch ein paar Abstecher gemacht und sich Sehenswürdigkeiten angesehen. Dazu gehörte auf der Heimfahrt eine Besichtigung des Bunker-Museums in Wünsdorf und eine Fahrt mit einer Draisine.

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"Auf der Rückfahrt gab es wegen Baustellen noch mehr Umleitungen als auf der Hinfahrt", erzählt Thomas Volke. Vor fünf Jahren hatte er den Barkas zu seinem Kumpel Ronny Löwe gebracht. Und der Auto-Mechaniker hatte ihn danach in seiner Freizeit wieder flott gemacht. Aus zwei unfahrtauglichen Fahrzeugen ist dabei sozusagen eines - Bruno - entstanden.

"Einmal haben wir auf der Heimfahrt an der 100-km/h-Marke am Tacho gekratzt", berichten sie stolz. Ansonsten ging es mit 80 km/h durch das Land. Oftmals kannten die Leute sie sogar schon - selbst als sie bereits hinter Berlin waren. Auf Sächsische.de und Facebook hatten sie von ihrer Tour gelesen. Selbst aus der Partnerstadt Dischingen hatte man ihnen die Zeitungsartikel unterwegs aufs Handy geschickt.

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Zweimal hat Bruno gemuckt. "Gerade Mitten durch Berlin lief er nur noch auf zwei Töppen", schildert Torsten Günther. Da haben sie den Verkehr schön aufgehalten. Und in Sassnitz musste Ronny Löwe noch mal die Unterbrecher am Barkas einstellen. Am Freitagabend sind nun Axel Schröter, Jonas  und Thomas Volke, Kevin Gowinkowski, Ronny Löwe, Torsten Günther und Uwe Strietzel wieder in Oberseifersdorf von ihren Frauen und Freundinnen begrüßt worden. 

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