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Bundespolizei greift Migranten in Zittau auf

Die Männer waren ohne gültiges Visum von einem Schleuser abgesetzt worden. Für die Einreise hatten sie zuvor viel Geld bezahlt.

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Auch in Zittau haben Bundespolizisten jetzt eingeschleuste Ausländer aufgegriffen.
Auch in Zittau haben Bundespolizisten jetzt eingeschleuste Ausländer aufgegriffen. ©  Patrick Pleul/dpa (Symbolbild)

Im Stadtgebiet Zittau sind erneut türkische Migranten aufgegriffen worden. Das teilt die Bundespolizei mit. Am Montagnachmittag nahmen Beamte der Bundespolizei zwei 27 und 31 Jahre alte Männer in Gewahrsam. Sie hatten zwar gültige Reisepässe, aber keine Visa dabei, berichtet ein Bundespolizei-Sprecher.

Den Ermittlungen zufolge hatte der Fahrer eines Skoda Octavia - vermutlich rot oder schwarz - die beiden Türken in Zittau abgesetzt. Die Männer hatten zuvor offenbar 6.400 Euro an Schleuser in Serbien, Ungarn und der Slowakei gezahlt.

Zur Identität des Fahrers und der Hintermänner ermittelt die Polizei nun wegen des Einschleusens von Ausländern. Die beiden Türken stellten Asylanträge und wurden zur Erstaufnahmeeinrichtung in Dresden weitergeschickt. Auch gegen sie wurden Ermittlungsverfahren eingeleitet wegen der Verstöße gegen das Aufenthaltsgesetz. (SZ)

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