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Neues Ärztehaus soll im Frühjahr öffnen

Der Ausbau des neuen Medizinischen Versorgungszentrum Varga in Seifhennersdorf geht zügig voran. Der Übergang vom alten MVZ soll fließend sein.

Dr. Katarina Varga zeigte der SZ schon mal, wie weit der Innenausbau des neuen Medizinischen Versorgungszentrums (MVZ) in Seifhennersdorf bereits fortgeschritten ist, so wie hier in einem der künftigen zwei Wartezimmer.
Dr. Katarina Varga zeigte der SZ schon mal, wie weit der Innenausbau des neuen Medizinischen Versorgungszentrums (MVZ) in Seifhennersdorf bereits fortgeschritten ist, so wie hier in einem der künftigen zwei Wartezimmer. © Matthias Weber

Das neue Medizinische Versorgungszentrum Varga (MVZ) in der Nordstraße 4 in Seifhennersdorf wächst. Der Rohbau steht bereits, die Fenster sind eingebaut und der Innenausbau geht zügig voran. Die Trockenbauarbeiten sind weit fortgeschritten. "Wenn alles klappt, könnten wir in zwei oder drei Monaten eröffnen", sagt Dr. Katarina Varga.

Die Raumaufteilung ist bereits gut zu erkennen. Statt wie im nur eine Querstraße weiter entfernten bisherigen MVZ in der Otto-Simm-Straße mit 120 Quadratmetern stehen künftig im Neubau 350 Quadratmeter für die medizinische Versorgung zur Verfügung. Mit drei Ärzten, etwa zehn Krankenschwestern, einem Hausmeister und einer Sekretärin will sich hier dann die Fachärztin für Innere Medizin um die Patienten kümmern.

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Dr. Katarina Varga vor dem Rohbau des künftigen neuen Medizinischen Versorgungszentrums (MVZ) in Seifhennersdorf.
Dr. Katarina Varga vor dem Rohbau des künftigen neuen Medizinischen Versorgungszentrums (MVZ) in Seifhennersdorf. © Matthias Weber

"Es wird ein fließender Übergang", sagt Katarina Varga. Vielleicht werden während des Umzuges noch teilweise beide Gebäude gebraucht, dann aber nur für wenige Tage, schildert die Fachärztin. Denn mit Umzügen hat sie mittlerweile Erfahrung. Als sie 2012 in Seifhennersdorf als Hausärztin anfing, hatte sie deutlich weniger Helfer, war hochschwanger und hatte es trotzdem in wenigen Tagen geschafft, erinnert sie sich.

Im Neubau stehen dem Ärzte- und Schwesternteam viel mehr Platz und noch bessere medizinische Versorgungsmöglichkeiten zur Verfügung. Hier entstehen gerade unter anderem zwei Anmeldungen und zwei Wartezimmer für die Patienten. Es gibt vier Ärzte- und sieben Behandlungszimmer, zwei Labore sowie sieben Toiletten für die Patienten und drei für das Personal. Hinzu kommen noch Räume für die Technik und das Lager.

Spätestens im Mai soll der Umzug sein

Die Fassadendämmung und das Anlegen des Parkplatzes können erst erfolgen, wenn das Wetter es wieder erlaubt. "So viele Jahre hatten wir keinen Schnee und jetzt plötzlich einen richtigen Winter", sagt sie. Aber sie hofft, dass das Frühjahr nicht zu spät kommt. Denn spätestens im Mai möchte sie schon umgezogen sein. Von den ursprünglich geplanten 23 Parkplätzen werden drei bis vier wieder wegfallen. Dafür können zum Parkplatz eine Ein- und eine Ausfahrt angelegt werden.

Das neue Computersystem ist schon in Arbeit. Auch die Elektriker- und die Sanitärfirma stehen bereit. "Als Letztes wird die Infrarot-Fußbodenheizung eingebaut", schildert Katarina Varga.

Die angemietete Außenstelle in Leutersdorf ist im Dezember vergangenen Jahres aufgegeben worden. "Die Villa ist bereits vom Eigentümer verkauft", berichtet die Fachärztin. Für die Patienten von dort gibt es einen Shuttle-Verkehr zum MVZ nach Seifhennersdorf. Die ebenso zum Medizinischen Versorgungszentrum gehörende Praxis in Großschönau soll dagegen zu einem späteren Zeitpunkt noch ausgebaut werden.

Der dermatologische Bereich wird ausgebaut

Dr. Katarina Varga will im neuen Medizinischen Versorgungszentrum den dermatologischen Bereich ausbauen. Hierfür arbeitet sie bereits mit einer Leipziger Hautklinik eng zusammen. Auch an Studien über den Heilungsverlauf von Patienten nach Herzinfarkten möchte sie mitwirken. Und noch mehr als bisher, will sie im neuen MVZ eine Ausbildungspraxis für Ärzte in Weiterbildung sein. Mit zwei Ärzten dafür plant sie schon.

Die Fachärztin hat auch konkrete Vorstellungen, was aus den Räumen des bisherigen MVZ in der Otto-Simm-Straße in Seifhennersdorf werden soll. Die möchte sie als Wohnung für ihre Eltern ausbauen. "Ich will in Seifhennersdorf bleiben und meine Eltern herholen", sagt sie. Vor nun schon reichlich acht Jahren hatte sie ihre Praxis in Seifhennersdorf eröffnet.

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