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Zittau

Demo gegen Billigfleisch

Auf dem Zittauer Markt haben Mitstreiter von Greenpeace Oberlausitz auf die Folgen von Massentierhaltung aufmerksam gemacht.

Auf dem Zittauer Marktplatz demonstrierte Greenpeace Oberlausitz gegen Massentierhaltung.
Auf dem Zittauer Marktplatz demonstrierte Greenpeace Oberlausitz gegen Massentierhaltung. © Rafael Sampedro/foto-sampedro.de

Mit Plakaten und Schweinekopfmasken: Mitstreiter der Organisation Greenpeace Oberlausitz haben am Sonnabend auf dem Zittauer Markt protestiert. Sie wollten auf die Ausbeutung von Mitarbeitern bei Schlachtbetrieben wie dem in die Schlagzeilen geratenen Betrieb Tönnies im Besonderen und gegen die Massentierhaltung- und schlachtung im Allgemeinen aufmerksam machen. Maria Hausmann von Greenpeace Oberlausitz sagte: "Wir informieren hier über die Haltungskennzeichen 1 bis 4, die jetzt eingeführt wurden, damit sichtbar wird, aus welcher Haltungsform Fleisch stammt." 

Laut Hausmann fordert die Gruppe, dass Haltungsform 1 und 2 aus dem Supermarkt verbannt wird, weil zum Beispiel in Haltungsform 1 ein Schwein nur 0,75 Quadratmeter  Platz habe. "Das kann sich also nicht einmal drehen. Und das grenzt an Tierquälerei. Wir möchten die Leute darauf hinweisen und fordern sie dazu auf, nur noch Haltungskennzeichen 3 und 4 zu kaufen." 

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Somit sollen die Supermärkte und Discounter animiert werden, Fleisch aus den  Haltungsformen 1 und 2 ganz aus ihrem Sortiment zu streichen. (SZ)

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