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Zollfahnder finden scharfe Waffen bei Zittauer

Wegen einer Bestellung in den Niederlanden war ein Zittauer in den Fokus der Ermittler geraten. Außerdem beschäftigt sich die Polizei mit Einbrüchen.

© Symbolbild: Friso Gentsch/dpa

Schusswaffen und Munition sichergestellt

Eine scharfe halbautomatische Pistole, einen Karabiner sowie zahlreiche Munition
stellten Dresdner Zollfahnder Ende Juni 2021 bei einem 50-Jährigen in Zittau sicher. Der Durchsuchung vorausgegangen war die Kontrolle einer an den Mann adressierte Postsendung aus den Niederlanden, in welcher Kontrollkräfte des Hauptzollamtes Frankfurt am Main ein nach dem Waffengesetz verbotenes Faustmesser feststellten. Wegen des Verdachts eines Verstoßes gegen das Waffengesetz beauftragte die Staatsanwaltschaft Frankfurt am Main daraufhin das Zollfahndungsamt
Dresden mit den weiteren Ermittlungen gegen den Empfänger. Bei der Durchsuchung der Wohnung des Tatverdächtigen fanden die Zollfahnder schließlich einen Karabiner, eine scharfe halbautomatische Pistole mit zwei geladenen Magazinen, 353 Patronen sowie zwei verbotene Schlagringe. Da der Mann nicht im Besitz entsprechender waffenrechtlicher Genehmigungen ist, muss er sich nun auch wegen des illegalen Besitzes einer scharfen Schusswaffe nebst Munition verantworten. (dpa/ots)

Schadensträchtiger Einbruch

Unbekannte Täter drangen in der Nacht zum 15. Juli in einen an der Äußeren Oybiner Straße in Zittau abgestellten Mercedes Sprinter ein. Nach Angaben der Polizei entwendeten sie daraus eine Rückfahrkamera sowie zwei 20-Liter-Kanister mit Diesel. Der Wert des Diebesguts beträgt 150 Euro, die Täter richteten 1.000 Euro Sachschaden an. (SZ)

Drogenfahrten gestoppt

Die Gemeinsame Einsatzgruppe Oberlausitz stoppte in den letzten 24 Stunden zwei Pkw, deren Insassen unter Drogeneinfluss standen. Am Morgen des 16. Juli kontrollierten sie um 4.15 Uhr in der Schrammstraße in Zittau einen 34-jährigen polnischen Pkw-Fahrer. Laut Drogenschnelltest hatte er Amphetamine konsumiert und stand somit unter dem Einfluss von berauschenden Mitteln. Er stimmte einer freiwilligen Blutentnahme zu. In der Nacht zuvor war es um 0.45 Uhr ein VW Golf in der Zittauer Friedensstraße. Der Fahrer und seine drei männlichen Mitfahrer waren gerade auf dem Weg nach Polen. Sofort nahmen die Beamten den eindeutigen Geruch von Marihuana im Pkw wahr. Auf Befragen gab der Beifahrer, ein 22-jähriger Syrer, zu, dass er kurz vor Abfahrt einen Joint geraucht hatte. Rechts neben ihm lag eine kleine zusammengedrückte Folienkugel. Bei dem Inhalt handelte es sich um eine Marihuanablüte. Auf der Rückbank fanden die Beamten außerdem einige Cannabis-Pflanzenreste. Zusammen handelte es sich um etwa 1,1 Gramm Marihuana. Gegen beide Männer wurden Strafanzeigen wegen dem Verstoß gegen das Betäubungsmittelgesetz geschrieben. Das teilt die Bundespolizei mit. (SZ)

Notstromaggregat gefunden

Eine Streife des Bundespolizeireviers Zittau fand in der Nacht zum 16. Juli gegen 2.30 Uhr an der B99 zwischen Hirschfelde und Ostritz auf Höhe des Abzweigs nach Schlegel ein herrenloses Notstromaggregat. Die Beamten stellten das Gerät sicher, konnten aber kein Typenschild vorfinden. Ob es aus einer Diebstahlshandlung stammt, kann zurzeit nicht ausgeschlossen werden. Für sachdienliche Hinweise bitte an die Bundespolizeiinspektion Ebersbach wenden: 03586 76020. (SZ)

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