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Mit brachialer Gewalt

Einbrecher haben das Begegnungs- und Förderzentrum des "come back"-Vereins an der Zittauer Schrammstraße heimgesucht - nicht zum ersten Mal.

Hans-Christian Kaiser vom come back e.V. an der der aufgebrochenen Fluchttür. Die kaputte Scheine im unteren Bereich wurde durch eine Platte ersetzt.
Hans-Christian Kaiser vom come back e.V. an der der aufgebrochenen Fluchttür. Die kaputte Scheine im unteren Bereich wurde durch eine Platte ersetzt. © Matthias Weber/photoweber.de

Der Schreck war den Mitarbeitern des "come back"-Vereins in die Glieder gefahren, als sie nach dem Wochenende das Begegnungs- und Förderzentrums des Vereins an der Zittauer Schrammstraße betraten. Unbekannte Einbrecher hatten in der Einrichtung gewütet. Mit brachialer Gewalt hatten sie Fenster und Türen zerstört und einen Schaden von rund 5.500 Euro angerichtet, wie die Polizei mitgeteilt hatte.

Es sei ein immenser Schaden, meint der stellvertretende Vorsitzende Falk Zimmermann. Die Täter seien nach seinen Worten in das Gebäude eingedrungen, drinnen aber an Innentüren gescheitert. Bei einer Fluchttür wurde beispielsweise eine Scheibe eingeschlagen, ein anderes Fenster versuchten sie aufzuhebeln.

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Glück im Unglück: Gestohlen wurde nichts. "Was sollte man hier auch stehlen?", fragt sich Falk Zimmermann. Es gebe nichts von Wert. Ein paar Holzprodukte, die in der Werkstatt verwendet werden. Falk Zimmermann geht deshalb davon aus, dass sich die Täter nicht auskannten, denn ansonsten hätten sie gewusst, dass es nichts zu holen gibt.

Das Begegnungszentrum sehe aus wie eine Firma und habe deshalb wahrscheinlich die Täter angelockt, vermutet Zimmermann. Es ist nach seinen Worten nicht der erste Vorfall dieser Art. Mehrfach habe es in der Vergangenheit schon Einbruchsversuche, 2018 auch einen vollendeten Einbruch gegeben.

Verein hofft, dass Versicherung Schaden übernimmt

Er hofft, dass die Versicherung den Schaden übernimmt. Die beschädigten Fenster und Türen wurden erst einmal notgesichert. Die Räumlichkeiten lassen sich demnach im Großen und Ganzen weiter nutzen, so dass es keine Einschränkungen im Betrieb des Begegnungs- und Förderzentrums gibt.

Der Betrieb sei aufgrund der Corona-Pandemie sowieso eingeschränkt, erklärt Zimmermann. Am Wochenende sei niemand im Haus, so dass die Einbrecher ungehindert ihre Tat begehen konnten.

Der Verein "come back" kümmert sich um Suchtkranke. Neben einer Suchtberatung und einer Sozialtherapeutischen Wohnstätte gibt es unter anderem auch das Begegnungs- und Förderzentrum an der Zittauer Schrammstraße. Hier betreuen Arbeits- und Beschäftigungstherapeuten die Bewohner der Sozialtherapeutischen Wohnstätte in den Bereichen Kreativität, Pflege der Außenanlagen, Klebe und Faltarbeiten sowie bei lebenspraktischen und hauswirtschaftlichen Aufgaben. Die Bewohner sollen so praktische Fähigkeiten wiedererlangen und ihre soziale Kompetenz stärken.

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