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Frau wird im Trilex handgreiflich

Die Passagierin trägt bei ihren Fahrten zwischen Ebersbach und Zittau keine Schutzmaske - nicht das einzige Problem.

In einem Trilex hat eine Frau randaliert.
In einem Trilex hat eine Frau randaliert. © Matthias Weber/photoweber.de

Die Corona-Krise sorgt auch in den Zügen des Trilex immer wieder mal für Konflikte. Manche Fahrgäste wollen sich partout nicht an die Pflicht zum Tragen einer Mund-Nase-Maske halten. Doch ein aktueller Fall hat eine besondere Qualität.

Wie die Bundespolizei mitteilt, wurde eine 53-jährige Deutsche an gleich zwei Tagen hintereinander im Trilex auffällig - und das, obwohl gegen sie in den Zügen eigentlich ein Hausverbot besteht. Der erste Fall ereignete sich demnach am 8. Februar, als die schon wegen früherer Vorfälle polizeibekannte Frau eine Regionalbahn von Zittau nach Ebersbach nutzte. Sie hatte zwar eine gültige Fahrkarte, trug ihren Mund-Nasenschutz aber nicht und hätte den Zug aufgrund des Hausverbots nicht nutzen dürfen. Der zweite Verstoß gegen das bestehende Hausverbot folgte gleich am Morgen des 9. Februar, als die Frau diesmal von Ebersbach nach Zittau unterwegs war. Auch hier trug sie keinen Mund-Nasenschutz.

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Frau wird rabiat

Nachdem die Zugbegleiterin sie auf den Verstoß gegen das Hausverbot und das Nichttragen des Mund-Nasenschutzes ansprach, wurde die 53-Jährige diesmal handgreiflich. Sie packte die Zugbegleitern am Arm und stieß sie hin und her. Bevor die hinzugerufene Streife der Bundespolizei den Bahnhof Zittau erreichen konnte, hatte die rabiate Frau diesen bereits verlassen. Die Bundespolizei ermittelt nun wegen Hausfriedensbruch und Körperverletzung.

Zu den Gründen des Hausverbots macht Länderbahn-Pressesprecher Jörg Puchmüller in diesem individuellen Fall auf SZ-Anfrage keine Angaben. "Das Unternehmen erlässt so ein Hausverbot, wenn jemand wiederholt ohne Fahrschein angetroffen wird oder gegen die Beförderungsbestimmungen verstößt", sagt er. Solche Verstöße beträfen etwa die Verweigerung des Tragens eines Mund-Nase-Schutzes und natürlich auch Tätlichkeiten gegen das Personal.

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