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Haftbefehl gegen Neonazi

Das Zittauer Amtsgericht verhandelt gegen zwei Besucher des "Schild & Schwert-Festival" in Ostritz - und greift durch.

Polizeikontrolle beim "Schild & Schwert-Festival" im Juni 2019 in Ostritz.
Polizeikontrolle beim "Schild & Schwert-Festival" im Juni 2019 in Ostritz. © Matthias Weber (Archiv)

In zwei Verfahren hat das Amtsgericht Zittau jetzt gegen zwei Teilnehmer des "Schild & Schwert-Festival" im Jahr 2019 in Ostritz verhandelt. Beiden wurden Straftaten beim dem Neonazi-Treffen vorgeworfen. Dabei gab's einen Haftbefehl und einen juristischen Warnschuss.

Der erste Fall behandelte ein Geschehen im Rahmen jenes Treffens im November 2019. Dem 33-jährigen Angeklagten aus der Ruhr-Metropole Essen wurde vorgeworfen, unerlaubt ein Faustmesser getragen zu haben. Nach Auskunft vom Amtsrichter Holger Maaß wurde das Verfahren vorläufig eingestellt, mit der Maßgabe, dass der Angeklagte binnen sechs Monaten einen Geldbetrag in Höhe von 400 Euro an den Förderverein der Freiwilligen Feuerwehr Oybin zahlt.

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Der zweite Angeklagte, ein 37-Jähriger aus Potsdam, soll bei dem Treffen im Juni 2019 sichtbar eine verbotene "Keltenkreuz"-Tätowierung getragen haben. Weil der Mann nicht zu der Verhandlung erschien, erließ das Gericht einen Vorführungshaftbefehl.

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