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GNTM: Was macht Romy jetzt?

Bei "Germany's Next Topmodel" ist die Hirschfelderin raus. Sie verrät, wie es mit ihrer Karriere weiterging und ob sie noch Kontakt zu ihren Model-Freundinnen hat.

Trotz ihrem freiwilligen Ausstieg bei GNTM will Romy Wolf in Zukunft als Model arbeiten.
Trotz ihrem freiwilligen Ausstieg bei GNTM will Romy Wolf in Zukunft als Model arbeiten. © Foolproofed GmbH

Bei "Germany's Next Topmodel" (GNTM) ist Romy Wolf nach ihren freiwilligen Ausstieg nicht mehr dabei, doch ihren Wunsch, als Model zu arbeiten, hat die 19-jährige Hirschfelderin nicht aufgegeben. "Ich werde mir jetzt eine Modelagentur suchen, um weiterhin modeln zu können", kündigt die ehemalige GNTM-Kandidatin an.

Seit dem Dreh der Abschiedsfolge, die am vergangenen Donnerstag bei Pro7 ausgestrahlt und von knapp 2,5 Millionen Zuschauern gesehen wurde, bekam sie ein paar Anfragen für Shootings und Influencer-Werbeangebote, verrät Romy. "Das meiste habe ich angenommen, nur ein paar Shootings leider nicht." Dass sie einige Anfragen nicht wahrnehmen konnte, lag zum einen daran, dass sie zu weit weg waren oder zum anderen, weil sie eher unprofessionell waren. "Die Jobs, die ich bisher hatte, haben mir viel Spaß gemacht", sagt die 19-Jährige.

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Mutter Carola war selbst mal Model

Die Begeisterung fürs Model hat sie wohl von ihrer Mutter Carola geerbt. Die hatte in den 80er Jahren selbst Stoffe der Oberlausitzer Textilbetriebe präsentiert - beispielsweise auf Betriebsfeiern, Messen und öffentlichen Veranstaltungen wie Stadtfesten. "In meiner ersten Anstellung nach dem Studium in den Oberlausitzer Textilbetrieben gab es einen Jugendmodeclub, in dem Freizeitmodels selbst entworfene Mode präsentierten, die aus den Stoffen unserer Produktion in der betriebseigenen Schneiderei maßgefertigt wurden", erinnert sich Carola Lammel-Wolf und fügt hinzu: "Ich habe mich damals riesig gefreut, als ich gefragt wurde, ob ich gerne daran teilnehmen wollen würde." Wegen ihrer ersten Schwangerschaft habe sie dann aufgehört, zu modeln.

Romys Vater Mario nähte seinerseits für die Familie, so beispielsweise Jeans. Anfangs habe er allein versucht, sich das Nähen beizubringen. "Ich habe einfach vorhandene alte Klamotten aufgetrennt, auf Bettlaken abgezeichnet und wieder zusammengenäht. Habe verschiedene Kurven und Bögen erweitert beziehungsweise minimiert und mir angepasst", erzählt Romys Vater. Sein erstes tragbares Kleidungsstück war eine Jeans-Hose plus Jeans-Overall - mit Chlorlauge in Wickeltechnik ausgebleicht. "Keiner wollte glauben, dass ich mir dieses ausgefallene Kleidungsstück selbst genäht habe."

Durch seine damalige Tätigkeit in einer Gerberei hatte er die Möglichkeit, Nappaleder zu erwerben und durch intensives Beobachten und Nachfragen selbst zu verarbeiten - was nach seinen Worten natürlich komplizierter war, als mit herkömmlichen Stoffen. Nach dem Mauerfall sei es durch das Überangebot an Kleidung nicht mehr notwendig gewesen, selbst zu nähen, sagt Mario Wolf.

Liliana (rechts) gehörte in der Model-WG zu den besten Freundinnen von Romy. Beide halten auch nach Romys Ausscheiden weiter Kontakt.
Liliana (rechts) gehörte in der Model-WG zu den besten Freundinnen von Romy. Beide halten auch nach Romys Ausscheiden weiter Kontakt. © ProSieben/Richard Hübner

Weiter Kontakt zu Model-Freundinnen

Romy hat nach eigener Aussage aber auch die Zeit mit ihrer Familie sehr genossen. "Wobei ich anfangs Probleme hatte, anzukommen. Ich war emotional und gedanklich noch sehr lange bei GNTM. Auch heute denke ich noch sehr oft über meine Reise nach", erzählt die junge Hirschfelderin.

Aus dem Auge, aus dem Sinn - so war es bei Romy und ihren Model-Freundinnen nicht. "Unsere kleine Gruppe hat auf WhatsApp jeden Tag Kontakt. Wir schreiben und unterhalten uns viel, auch über die ausgestrahlten Folgen", berichtet die 19-Jährige. In der Model-WG verstand sich Romy am besten mit Liliana, Larissa, Soulin, Jasmine und Ashley. Derzeit im Rennen um den Titel "Germany's Next Topmodel" sind noch Liliana, Soulin und Ashley. Den beiden Letzteren werden auch gute Chancen für den Einzug ins Finale vorausgesagt.

Gern würde Romy ihre Freundinnen auch mal wieder persönlich treffen. Ein paar einzelne wie Larissa und Ricarda werde sie bald wieder sehen, kündigt die Hirschfelderin an. "Ich denke, dass unsere Freundschaften wirklich dauerhaft werden können. Ich wünsche mir das auf jeden Fall und freue mich riesig, solche Menschen kennengelernt zu haben."

Dieses Foto von Romy ist am Olbersdorfer See entstanden.
Dieses Foto von Romy ist am Olbersdorfer See entstanden. ©  privat

Ihre Fans informiert die 19-Jährige regelmäßig bei Instagram über Neuigkeiten. Die Zahl ihrer Follower hat sie in den zurückliegenden Wochen verdoppelt. Inzwischen folgen ihr rund 38.000 Abonnenten. Sie liegt damit im Mittelfeld aller GNTM-Kandidatinnen. Model-Freundin Liliana hat auf Instagram mehr als 46.000 Fans, Ashley knapp 30.000 und Soulin sogar fast 77.000.

Auf ihrem Instagram-Profil postete Romy vor gut zwei Wochen Fotos, die am Olbersdorfer See entstanden sind. "Es war nur Spaß, kein richtiges Shooting", erzählt sie. Ihr Freund und ein Kumpel haben mit ihren Handys ein paar Bilder gemacht.

Auch für die nächste Zeit gibt es Foto-Shooting oder Model-Anfragen, wie Romy erzählt. Viel mehr will sie aber noch nicht verraten.

Neben der Arbeit als Model treibt die 19-Jährige gleichzeitig ihre Musikkarriere voran. Auch eigene Songs hat sie geschrieben. Aber noch nicht veröffentlicht. Lediglich einen kleinen Ausschnitt bekamen ihre Fans bisher zu hören. "Die Reaktionen darauf waren ausschließlich positiv, worüber ich mich sehr gefreut habe", sagt Romy. Sie finde es schön, dass sie gerade mehr Zeit für ihre Musik habe. Aber ohne die aufgetretenen allergischen Reaktionen hätte sie natürlich gerne bei "Germany's Next Topmodel" weiter gemacht, um zu sehen, wie weit sie kommt.

Romy mit ihrer Modelmappe von "Germany's Next Topmodel".
Romy mit ihrer Modelmappe von "Germany's Next Topmodel". ©  privat

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