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Der freundliche Streit um die Hubertusbaude

Eine Zittauer Genossenschaft will von der Hubertusbaude Geld aus einem Mietvertrag über ein defektes Energie-Aggregat. Dabei lobt die Klagepartei besonders die gute Küche dort.

Von Markus van Appeldorn
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Die Hubertusbaude am Lausche-Hang in Waltersdorf ist eines der bekanntesten Ausflugslokale und Hotels im Zittauer Gebirge.
Die Hubertusbaude am Lausche-Hang in Waltersdorf ist eines der bekanntesten Ausflugslokale und Hotels im Zittauer Gebirge. © Rafael Sampedro/foto-sampedro.de

Wenn vor Gericht gestritten wird, sind die Fronten oft verhärtet - beim Geld hört die Freundschaft eben bekanntlich auf. Doch selten dürfte vor dem Landgericht Görlitz so freundlich gerungen worden sein, wie in diesem Prozess am Mittwoch, dem 2. März. Beklagt war eines der prominentesten Häuser im Zittauer Gebirge - die Hubertusbaude am Lauschehang in Waltersdorf. Von deren Betreibergesellschaft forderte die Genossenschaft "Bürger-Energie Zittau-Görlitz" einen fünfstelligen Betrag. Es ging um zwar umweltfreundliche, aber offenbar eben auch schadhafte Energie-Technik.

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