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Verschandeln die neuen Oberseifersdorfer "Riesen" das Landschaftsbild?

Nachdem das erste Windrad komplett ist, wird der Größenunterschied zu seinen Vorgängern deutlich. Passt das ins Vorland des Zittauer Gebirges? Und wie stark sind Vögel und Fledermäuse gefährdet?

Von Thomas Christmann & Frank-Uwe Michel
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Die jetzt im Bau befindlichen neuen Anlagen im Windpark Oberseifersdorf/Eckartsberg sind rund 100 Meter höher als ihre Vorgänger. Beeinträchtigen sie den Blick auf das Gebirge?
Die jetzt im Bau befindlichen neuen Anlagen im Windpark Oberseifersdorf/Eckartsberg sind rund 100 Meter höher als ihre Vorgänger. Beeinträchtigen sie den Blick auf das Gebirge? © Matthias Weber/photoweber.de

Schon von Weitem wird klar, dass sich im Windpark Oberseifersdorf/Eckartsberg gerade etwas Grundlegendes ändert. 230 Meter ragt der erste fertig montierte "weiße Riese" vom Fuß bis zur nach oben gereckten Rotorblattspitze in die Luft. Seine "Kollegen", von denen drei außer Betrieb gehen und abgebaut werden sollen, nehmen sich mit ihren maximal 130 Metern dagegen wie Zwerge aus. Kritiker sehen die Landschaft dadurch verschandelt. Realisten meinen, der Unterschied werde nur im Vergleich beider Windradtypen deutlich. Sei das Repowering mit ausschließlich 230 Meter großen Anlagen irgendwann beendet, falle das überhaupt nicht mehr auf. Die SZ beschreibt, wie das Experten sehen und was der Tausch der Anlagen für die Tierwelt bedeutet.

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