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Zittau: Renault in Brand

Das Feuer am Sonnabendmorgen drohte auf ein Wohnhaus überzugreifen. Das verhinderte die Feuerwehr. War es Brandstiftung?

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Das ausgebrannte Auto in Zittau.
Das ausgebrannte Auto in Zittau. © xcitepress/Christian Essler

Zu einem brennenden Auto musste die Zittauer Feuerwehr am zeitigen Sonnabendmorgen gegen 3 Uhr ausrücken. In der Zufahrt zu einem Grundstück an der Uhlandstraße stand ein Renault in Brand. Das Feuer drohte sogar auf das Wohnhaus überzugreifen. Im Einsatz war ein Fahrzeug der hauptamtlichen Wachbereitschaft der Zittauer Feuerwehr mit Besatzung, verstärkt durch Freiwillige Kameraden. Sie konnten durch schnelles Eingreifen verhindern, dass das Wohnhaus Schaden nahm. Nachrückende Kräfte der Freiwilligen Feuerwehr bauten eine sichere Wasserversorgung aus dem Hydrantensystem auf und unterstützten mit einem weiteren Trupp unter schwerem Atemschutz die Lösch- und Nachlöscharbeiten, berichten die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr. Zwei Hausbewohner wurden zur Vorsicht an den Rettungsdienst übergeben. Rund zwei Stunden dauerte der Einsatz.

Inzwischen ist klar, wie das Feuer am Auto zustande kam. Wie die Polizei nun mitteilt, wurde der Renault Megane offenbar absichtlich in Brand gesteckt. Ein Zeuge hatte demnach erst einen lauten Knall vernommen, kurze Zeit später das brennende Fahrzeug und eine flüchtende Person bemerkt. Der Zeuge alarmierte über den Notruf die Rettungsleitstelle der Feuerwehr. Die Polizei suchte mit mehreren Funkstreifenwagen nach dem flüchtigen Täter.

Am Fahrzeug entstand ein Sachschaden in Höhe von 15.000 Euro, informiert die Polizei. Ein Brandursachenermittler und der Kriminaldienst des Polizeireviers Zittau übernehmen die weiteren Ermittlungen. (SZ)