merken
PLUS Zittau

Oderwitz muss Pläne für Rastplatz abspecken

Was jetzt wegen zu hoher Kosten gestrichen werden musste, soll aber trotzdem noch gebaut werden.

Vor dem Oderwitzer Gemeindeamt soll ein Rast- und Informationsplatz für die Oberlausitzer Umgebindehausstraße entstehen.
Vor dem Oderwitzer Gemeindeamt soll ein Rast- und Informationsplatz für die Oberlausitzer Umgebindehausstraße entstehen. ©  Matthias Weber (Archiv)

Die Gemeinde Oderwitz muss ihre Pläne für das Errichten eines Rast- und Informationsplatzes für die Oberlausitzer Umgebindehausstraße im Ort ändern. Das geplante Projekt wird teurer als bislang vorgesehen. "Wir werden mehr Grünfläche anlegen und dafür weniger Natursteinpflaster einsetzen", berichtete Hartmut Junge vom Bauamt. Für das Gesamtprojekt stehen Oderwitz knapp 180.000 Euro zur Verfügung. Wie die Ausschreibung der Bauleistungen ergab, reicht das Geld dafür aber nicht. Also wird es nun erst einmal etwas abgespeckt.

Betroffen davon ist der geplante Weg zum künftigen Archiv und das neue Buswartehäuschen. Beides soll aber nachträglich noch gebaut werden - vor allem das Buswartehäuschen. "Wir werden es nur zu einem späteren Zeitpunkt machen. Vielleicht können wir es schon im nächsten Haushalt wieder mit einplanen", sagt Bürgermeister Cornelius Stempel (parteilos).

TOP Reisen
TOP Reisen
TOP Reisen

Auf ins Weite, ab in die Erholung! Unsere Top Reisen der Woche auf sächsische.de!

Der Rast- und Informationsplatz an der Oberlausitzer Umgebindehausstraße wird vor dem Gemeindeamt bis zum Fußweg an der B96 angelegt und soll zum Verweilen einladen. Die Pläne sehen für den Platz attraktive Sitzgelegenheiten vor. Hierfür werden unter anderem Granitsäulen verwendet, an denen sich Kletterpflanzen hochranken. Außerdem sind Informationstafeln und ein Laubengang vorgesehen. Letzterer wird ebenfalls begrünt, damit er im Sommer Schatten spenden kann. Später erhält der Platz dann auch noch eine Ladestation für Elektro-Autos.

Der Baubeginn ist schon für den 1. Juni geplant. Um Zeit zu sparen, haben die Gemeinderäte am Montagabend den Bürgermeister beauftragt, den Auftrag an die Firma mit dem technisch und wirtschaftlich günstigsten Angebot zu vergeben. Der Rast- und Informationsplatz soll noch dieses Jahr fertig werden. Damit er behindertengerecht ist, wird das abschüssige Gelände gleich mit begradigt. Das Projekt wird zu 90 Prozent gefördert.

Die Oberlausitzer Umgebindehausstraße verläuft als Ringweg durch die Gemeinden Großschönau, Mittelherwigsdorf, Oderwitz, Kottmar sowie die Städte Herrnhut, Ebersbach-Neugersdorf und Seifhennersdorf. Sie wurde 2015 als siebente Regionalstrecke der Arbeitsgemeinschaft "Deutsche Fachwerkstädte" angeschlossen.

Mehr Nachrichten aus Löbau und Umland lesen Sie hier.

Mehr Nachrichten aus Zittau und Umland lesen Sie hier.

Sie wollen die wichtigsten Nachrichten aus Löbau und/oder Zittau direkt aufs Smartphone gesendet bekommen? Dann melden Sie sich für Push-Nachrichten an.

Sie wollen schon früh wissen, was gerade zwischen Oppach und Ostritz, Zittauer Gebirge und A4 passiert? Dann abonnieren Sie unseren Newsletter "Löbau-Zittau kompakt".

Wer uns auf Social Media folgen will:

Sie haben Hinweise, Kritik oder Lob? Dann schreiben Sie uns per E-Mail an [email protected]ächsische.de oder [email protected]ächsische.de

Mehr zum Thema Zittau