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Bus kollidiert mit Auto: mehrere Verletzte

Der Unfall passierte Dienstagabend in Seifhennersdorf. Der Crash sorgte für einen Stromausfall in den umliegenden Häusern.

An der Kreuzung Nordstraße/Otto-Simm-Straße stießen ein Bus und ein Kleinwagen zusammen.
An der Kreuzung Nordstraße/Otto-Simm-Straße stießen ein Bus und ein Kleinwagen zusammen. © Lausitznews.de/Philipp Mann

Polizei, Feuerwehr und Rettungskräfte sind am Dienstagabend in Seifhennersdorf zu einem schweren Unfall gerufen worden. An der Kreuzung Nordstraße/Otto-Simm-Straße waren gegen 17.15 Uhr ein Bus aus Tschechien und ein Kleinwagen kollidiert. 

Nach den bisherigen Erkenntnissen der Polizei kam ein Fahrer mit seinem Ford aus der Nebenstraße und missachtete die Vorfahrt des tschechischen Busses. Der Busfahrer legte eine Vollbremsung hin, konnte aber den Zusammenprall nicht mehr verhindern. Der Bus knallte in die Fahrerseite des Kleinwagens. Der Ford wurde durch den Aufprall auf einen Stromkasten der Enso geschleudert, bestätigt die Polizei den Unfallhergang. Deswegen hatten die Anwohner in der Nähe der Unfallstelle vorübergehend keinen Strom. Ein Mitarbeiter des Stromversorgers musste den Schaden am Stromhäuschen vor Ort beheben. 

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Polizei muss Schaulustige zurückweisen

Weil ein Bus am Unfall beteiligt war, ging man in der Rettungsleitstelle von mehreren eingeklemmten Verletzten aus und schickte ein Großaufgebot an Rettern zur Unfallstelle, wie es in so einem Fall üblich ist. Auch ein Rettungshubschrauber wurde zum Einsatzort alarmiert. Wie sich vor Ort herausstellte, war der Fahrer des Ford durch den heftigen Zusammenstoß eingeklemmt worden. Er musste von Feuerwehrkameraden aus seinem Auto rausgeschnitten werden. Der Rettungshubschrauber flog den schwer verletzten Mann in ein Krankenhaus. Auch ein Mitfahrer wurde verletzt und kam in die Klinik. 

Auch mehrere Bus-Insassen wurden verletzt, so lautete die erste Meldung. Als die Polizei vor Ort eintraf, waren die vier angeblich verletzten Passagiere aus dem Bus aber nicht mehr da. Drei seien mit einem Auto abgeholt worden, berichtet die Polizei. Ein weiterer habe sich zu Fuß auf den Rückweg nach Tschechien gemacht. 

Die Straße war wegen des Unfalls und der Bergungsarbeiten am Dienstagabend voll gesperrt. Schaulustige versammelten sich und schreckten auch nicht davor zurück, hinter die Absperrung der Polizei vorzudringen. Sie mussten von Polizisten und Feuerwehrleuten zurückgewiesen werden. (SZ)

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