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Straße ist zum zweiten Mal voll gesperrt

So schwierig, wie die Ursachen-Ermittlung für die Unterspülung der Warnsdorfer Straße in Seifhennersdorf, ist auch eine günstige Lösung für die Umleitung.

Die Warnsdorfer Straße ist in Seifhennersdorf jetzt wieder voll gesperrt.
Die Warnsdorfer Straße ist in Seifhennersdorf jetzt wieder voll gesperrt. © Rafael Sampedro/foto-sampedro.de

Die Warnsdorfer Straße in Seifhennersdorf musste erneut voll gesperrt werden. "Die Vollsperrung war notwendig", sagte Bürgermeisterin Karin Berndt (UBS) jetzt auf der Stadtratssitzung. Die Fahrbahn ist an einer Stelle stark unterspült und damit ausgehöhlt worden.

Im Bereich der Sperrung hat sich unter der Straße ein großes Loch mit einem Volumen von etwa acht Kubikmeter gebildet, fügte Hauptamtsleiter Wolfgang Müller hinzu. Um das Ausmaß des Schadens und vor allem die Ursache feststellen zu können, muss die Straße jetzt erst einmal bautechnisch untersucht werden.

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Bereits im Vorjahr ist die Warnsdorfer Straße wegen einer Unterspülung an einem anderen Bereich ab Mitte Juni bis zum Jahresende voll gesperrt gewesen. Die Schadensstelle wurde damals ausgebessert. Die gesamte Straße ist allerdings stark sanierungsbedürftig. Stadträtin Katrin Ladwig (CDU) machte darauf aufmerksam, dass sich seit Langem auf der Warnsdorfer Straße reichlich Schlaglöcher befinden.

Bisher scheiterte es immer am Geld

"Wir müssen jetzt fieberhaft nach Geld in unserem Haushalt suchen, um wenigstens ein Teilstück der Warnsdorfer Straße bis zur Ernst-Israel-Straße bauen zu können", schildert die Bürgermeisterin. Beide Straße standen schon vor einigen Jahren auf der Prioritätenliste der Straßeninstandsetzungen bei der Dringlichkeit mit ganz oben. Bisher fehlte es immer am Geld für die Bauarbeiten. Ein Teil des Geldes soll nun aus dem geplanten Straßenbewirtschaftungsgeld genommen werden. Aber das allein reicht nicht.

Die Umleitung ist jetzt in diesem Bereich der Warnsdorfer Straße allerdings schwierig. Erst einmal soll sie, wie bereits im Vorjahr, über den Richterbergweg und den Festplatz führen. Doch diese Lösung ist nicht optimal. Angedacht ist deshalb eine weitaus größere Umfahrung. Wie die verlaufen soll, ist aber noch in Planung.

Die günstigste Streckenführung würde zum Teil über eine Privatstraße führen. Die Stadt prüft aber auch, ob eine Umleitung über Tschechien möglich wäre. Dafür müsste die alte historische Grenzstraße, die zum Burgsberg führt, wieder reaktiviert werden. Doch die ist schon seit Jahrzehnten ein Wanderweg.

Die Warnsdorfer Straße wird viel frequentiert. Karin Berndt schätzt den Fahrzeugverkehr hier auf etwa 800 Autos am Tag. Die Straße führt zu einem Pflegeheim. Auch deshalb ist es wichtig, schnell eine günstige Lösung zu finden.

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