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Stadt rüstet 700 Straßenlampen um

Die Beleuchtung in Seifhennersdorf könnte unterschiedlicher kaum sein. Das zu ändern, wird eine Mammutaufgabe.

In Seifhennersdorf soll die Straßenbeleuchtung komplett auf LED umgerüstet werden.
In Seifhennersdorf soll die Straßenbeleuchtung komplett auf LED umgerüstet werden. © Rafael Sampedro/foto-sampedro.de

Ein Seifhennersdorfer Elektromeister wird sich jetzt sämtliche Straßenleuchten in der Stadt vornehmen. Und das sind nicht wenige. Etwa 700 gibt es davon in Seifhennersdorf. Die gesamte Straßenbeleuchtung soll auf LED umgerüstet werden, berichtet Bürgermeisterin Karin Berndt (UBS). Das Projekt ist Bestandteil des Haushaltsstrukturkonzeptes der Stadt. Durch das Umrüsten sollen die Energiekosten dauerhaft gesenkt werden.

Bereits im vergangenen Jahr sind bei Reparaturen an den Straßenlampen rund 40 auf energiesparende LED-Leuchten umgebaut worden. "Wir hoffen, dass wir bei so vielen Leuchten wie möglich, nur die Fassungen austauschen müssen", sagt Karin Berndt. Es könnte aber durchaus sein, dass bei einigen der Aufwand doch größer wird.

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Nun wird es aber wesentlich teurer

Anfang März hat die Stadt für das Projekt einen Fördermittel-Antrag gestellt. Der ist auch schon bewilligt worden. Allerdings ist die Stadt ursprünglich für das Umrüsten der Straßenbeleuchtung von Gesamtkosten in Höhe von 28.000 Euro ausgegangen.

Nun wird es aber wesentlich teurer. Auf die Ausschreibung der Stadt für die Baumaßnahme hatten drei Unternehmen ein Angebot abgegeben. Das des wirtschaftlichsten Bieters lag bei 47.219 Euro. Nach den Reparaturen im vergangenen Jahr erscheint der Stadtverwaltung der Preis durchaus realistisch.

Deshalb haben jetzt die Stadträte auf ihrer Sitzung auch geschlossen der Auftragsvergabe an den Seifhennersdorfer Elektromeister mit dem wirtschaftlich günstigsten Angebot zugestimmt.

Die Stadt hatte im Vorfeld wegen der gestiegenen Kosten eine Erhöhung der Fördermittelsumme beantragt. Diese, so die Bürgermeisterin, ist bereits telefonisch in Aussicht gestellt worden. Demzufolge könnte Seifhennersdorf davon ausgehen, dass die Gesamtmaßnahme mit 75 Prozent gefördert wird. Die Stadt müsste dabei 12.000 Euro an Eigenmittel beisteuern und plant die Summe mit im Haushalt ein.

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