Zittau
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Urteil gegen mörderischen "Paketzusteller" rechtskräftig

Der junge Mann hatte in Zittau versucht, eine vermeintliche Widersacherin umzubringen. Der BGH hat seine Revision nun verworfen.

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Der mörderische Paketzusteller bei seinem Prozess vor dem Görlitzer Landgericht.
Der mörderische Paketzusteller bei seinem Prozess vor dem Görlitzer Landgericht. © © Danilo Dittrich

Als "mörderischer Paketzusteller" hatte ein 21-Jähriger bei einem Prozess wegen eines versuchten Moders in Zittau vor dem Landgericht Görlitz für Schlagzeilen gesorgt. Nun ist das Urteil rechtskräftig geworden.

Der heute 21-Jährige hatte sich im August 2021 als Paketzusteller ausgegeben und eine Freundin seiner Ex-Freundin überfallen. Er wollte die Frau töten, weil sie seiner Liebe nach seiner Ansicht im Wege stand. Nur mit Glück überlebte die Frau. Das Landgericht hatte den Mann aus dem nordrhein-westfälischen Grevenbroich zu einer Jugendstrafe von sechs Jahren Haft verurteilt. Die dagegen gerichtete Revision des Mannes vor dem Bundesgerichtshof wurde nun vom Höchstgericht verworfen. Das meldet Radio Lausitz unter Berufung auf einen Sprecher des Görlitzer Landgerichts. Das Urteil ist damit rechtskräftig. (SZ)