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Zittau

Verfolgungsjagd auf der B 178

Drogen, Alkohol und kein Führerschein: Ein 34-Jähriger flüchtet bei Mittelherwigsdorf mit dem Auto vor der Polizei. Beamte verfolgen ihn durch mehrere Ortschaften.

Symbolfoto
Symbolfoto © Friso Gentsch/dpa

Mehrere Polizeistreifen haben sich am Freitagabend eine Verfolgungsfahrt mit einem Renaultfahrer geliefert. Wie die Polizei breichetet, hatte am späten Freitagabend eine Streife der Bundespolizei den Fahrer an der B 178 kontrollieren wollen. Der Renault-Fahrer ignorierte die Anhaltesignale und fuhr davon. Mehrere Streifen des Polizeirevieres Zittau-Oberland nahmen die Verfolgung auf.

Eine halbe Stunde lang verfolgten die Beamten den Renault durch die Ortschaften Wittgendorf, Dittelsdorf, Ostritz bis nach Kiesdorf. Dort touchierte der Fahrer des Clios einen querstehenden Streifenwagen und beschädigte das Polizeiauto. Die Fahrt ging zurück zur B 178. Zwischen Großhennersdorf und Oberseifersdorf verlor der Fahrer in einer Rechtskurve die Gewalt über das Fahrzeug, kam von der Fahrbahn ab und flüchtete zu Fuß weiter. Wenig später konnten ihn die Polizisten dann stellen. Der 34-jährige Pole war ganz offenbar stark angetrunken, schaffte aber einen Test nicht. Ein Drogentest zeigte positiv auf Amphetamine an. Außerdem stellten die Beamten fest, dass der Mann gar keinen Führerschein besitzt.

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Im Auto fanden die Polizisten Werkzeuge unbekannter Herkunft, Einbruchswerkzeuge und eine Waffe ohne Kennzeichnung. Der entstandene Schaden wurde auf zirka 1.500 Euro geschätzt. Die Polizei hat die Ermittlungen gegen den Mann aufgenommen. (SZ)

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