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Die Warnsdorfer bleibt länger voll gesperrt

Die Ursache für die Unterspülung von Straße und Gehweg in Seifhennersdorf ist noch nicht gefunden. Möglichkeiten gibt es mehrere.

Straße und Gehweg der Warnsdorfer Straße sind in Seifhennersdorf unterspült.
Straße und Gehweg der Warnsdorfer Straße sind in Seifhennersdorf unterspült. © privat

Nichts geht mehr auf der Warnsdorfer Straße in Seifhennersdorf im Bereich der Hausnummern 7 bis 11. Die Straße ist hier voll gesperrt. Schon seit August ist das so. Und es wird höchstwahrscheinlich auch noch eine zeitlang so bleiben.

Grund für die Straßensperrung ist eine Unterspülung. Nach den letzten starken Regenfällen in der Stadt, ist am Fußweg stellenweise der Asphalt hochgekommen, brach an einigen Stellen weg oder ist wellig geworden. Um die Ursache zu finden, wurde der Bereich bereits an zwei Stellen geöffnet. Ein Gutachter hat sich den Schaden angesehen, schildert Bürgermeisterin Karin Berndt (UBS). 

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Was war die Ursache?

Das abschließende Gutachten steht aber noch aus. Zumindest ist die Ursache noch nicht gefunden. Gleich mehrere Möglichkeiten kämen in Frage, so die Bürgermeisterin. Der Regenwasserkanal liegt hier schon seit einigen Jahrzehnten unter der Straße beziehungsweise dem Fußweg. Die Straßendecke ist sehr marode. Und 2019 wurde hier auch mit einer Spülbohrung das Breitband verlegt, berichtet die Bürgermeisterin.

Die Stadt lässt sich deswegen auch von einem Rechtsanwalt beraten, wartet aber erst einmal das Gutachten zur Ursache ab. Denn der Schaden ist hoch. Der Straßenverkehr wird hinter dem Netto-Markt und am Festplatz vorbei umgeleitet. "Bis zum Winter muss die Straße aber wenigstens provisorisch befahrbar sein", so Karin Berndt. Denn sie führt auch zum Pflegeheim und wird normalerweise stark befahren.

"Die Warnsdorfer Straße und die Ernst-Israel-Straße stehen auf unserer Prioritätenliste für den Straßenbau ganz oben", sagt sie. Beide müssen grundhaft saniert werden. Bisher scheiterte das an den Kosten. Für beide Straßen werden dafür schätzungsweise zwei Millionen Euro gebraucht, fügt sie hinzu. 

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