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Fliegender Bau bleibt länger

Erst nächstes Jahr entsteht an den Kaiserfeldern eine feste Mobilfunkanlage. So lange gibt es eine Zwischenlösung.

Der Sendemast an der Lisa-Tetzner-Straße. Foto: Elke Schmidt
Der Sendemast an der Lisa-Tetzner-Straße. Foto: Elke Schmidt © Elke Schmidt

Was zunächst als vorübergehende Zwischenlösung für drei Monate gedacht war, bleibt nun bis 2022 bestehen. Dann soll an der Straße An den Kaiserfeldern in Zittau eine dauerhafte Mobilfunkstation errichtet werden und die mobile Sendeanlage an der Lisa-Tetzner-Straße überflüssig machen. Der Gittermast wurde als "fliegender Bau" errichtet, für den die Stadt Zittau Anfang Dezember 2020 eine befristete Baugenehmigung bis Ende Mai 2022 erteilt hat, so Zittaus Pressesprecher Kai Grebasch auf Nachfrage.

Vodafone Deutschland plant den Neubau nach aktuellem Stand nun im nächsten Jahr. Der feste Standort soll im Herbst 2022 in Betrieb genommen werden, teilt Konzernsprecher Volker Petendorf von Vodafone mit. Damit in dieser Zeit kein „Funkloch“ entsteht, sichere die mobile Mobilfunkstation so lange die Versorgung der Bevölkerung.

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Sie nutzt weiterhin das gesamte LTE-Frequenzspektrum. Besonders die Technologie LTE 800 könne ein Maschinennetz für smarte Städte und Industriehallen schaffen und die Region in die digitale Zukunft führen, so Petendorf. Um einen nahtlosen Übergang zu gewährleisten, sei sowohl mit dem Grundstückseigentümer als auch mit der Stadt Zittau eine Standzeitverlängerung der mobilen Station bis Ende 2022 vereinbart. Zu den vertraglichen Konditionen mit Grundstückseigentümern äußere sich Vodafone nicht, heißt es vom Unternehmen.

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