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Zittau

600 Bewerbungen zum Neiße-Filmfestival

Unter dem Titel "Mother Europe" richtet die 18. Auflage vom 18. bis 23. Mai im Dreiländereck den Blick auf das, was Europäer verbindet.

Symbolbild
Symbolbild © Hannes Roensch / NFF

Vom 18. bis zum 23. Mai startet das Neiße-Filmfestival in seine 18. Saison. Unter dem Titel "Mother Europe" richtet das 18. Neiße-Filmfestival dieses Jahr seinen Blick auf das, was Europäer verbindet – auf die Wurzeln der europäischen Idee, was Europa heute ausmacht und wie eine Zukunft Europas aussehen könnte.

Rund 600 Filmbeiträge sind bei den Festivalmachern im Kunstbauerkino Großhennersdorf eingegangen und bewerben sich um einen Platz in drei Wettbewerben sowie um elf der Neiße-Fische. Die eingereichten Produktionen aus Deutschland, Polen und Tschechien reichen von Filmen über jugendliche Lebenswelten und das Heranwachsen, Dokumenten über das Verhältnis zwischen Generationen sowie Mensch und Natur und Kurzfilmen über Menschen in Ausnahmesituationen. Welche Filme ins Programm kommen, entscheidet sich bis Anfang April.

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"Natürlich beobachten wir das aktuelle Infektionsgeschehen und stellen unsere Planungen darauf ein", teilt Ola Staszel von der dreiköpfigen Festivalleitung mit. "Wir hoffen, dass bis Mai die Programmkinos in der Region wieder öffnen können."

Das Filmfestival stehe in seiner Trinationalität von Beginn an für ein offenes, sozial gerechtes und tolerantes Europa, heißt es. Wohlstandsgefälle, Demokratiedefizite und nationalistisches Denken stellten diese Vision jedoch infrage und gefährden lange als selbstverständlich geltende Freiheiten. Dieser Auseinandersetzung möchte sich das Filmfest mit seiner diesjährigen Fokus-Reihe nähern und mit den Mitteln eines länderübergreifenden Festivals zu einem gesellschaftlichen Diskurs beitragen.

Eröffnet werden soll das Festival am 18. Mai im Gerhart-Hauptmann-Theater Zittau. Die Preisverleihung ist für den 22. Mai im Filmtheater Ebersbach geplant. Prämiert werden neben den besten Spiel-, Dokumentar- und Kurzfilmen und den Publikumslieblingen auch die beste darstellerische Leistung, das beste Drehbuch und das beste Szenenbild. Außerdem wird ein Spezialpreis an einen Film aus dem gesamten Festivalprogramm vergeben, der sich dem Verständnis der Nachbarschaft von Deutschland, Polen und Tschechien widmet. Der Ehrenpreis des diesjährigen Festivals wird an die tschechische Regisseurin und Drehbuchautorin Helena Třeštíková verliehen. (SZ)

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