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Zittau
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Corona verhindert O-See/Westpark-Kooperation

Die Zusammenarbeit zwischen Olbersdorf und Zittau ist auch ein Jahr nach den Beschlüssen noch nicht in Gang gekommen.

Von Thomas Mielke
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Der Olbersdorfer See und der Westpark.
Der Olbersdorfer See und der Westpark. © Thomas Mielke (Archiv)

Corona hat auch der geplanten Zusammenarbeit von Olbersdorf und Zittau bei der gemeinsamen Entwicklung von O-See und Westpark einen Strich durch die Rechnung gemacht. Man sei gut vorbereitet, sagte Zittaus Oberbürgermeister Thomas Zenker (Zkm) auf SZ-Anfrage. Der Prozess solle aber öffentlich stattfinden und sei kein Thema für Videokonferenzen. Sobald es die Corona-Lage zulässt, soll die Zusammenarbeit starten.

Der Zittauer Stadtrat hatte die vertiefte Zusammenarbeit im Dezember 2020 beschlossen, der Olbersdorfer Gemeinderat im Januar 2021. Den Beschlüssen zufolge soll eine gemeinsame Arbeitsgruppe gebildet werden, die regelmäßig tagt und Projekte für das O-See-Areal und den Westpark entwickelt. Dazu zählen im kulturellen Bereich Veranstaltungen, Konzerte, Theater, zudem der Freizeitsport, die gärtnerische Gestaltung, der Tourismus und die Bewirtschaftung der beiden Gebiete inklusive der Wasserrettung. Mit der Kooperation soll die erfolgreiche Zusammenarbeit aus der Zeit der Landesgartenschau vor 20 Jahren wiederbelebt werden.