merken
PLUS Zittau

Opel rammt Streifenwagen – Fahrer geschnappt

Der 44-Jährige stand unter Drogen, als die Polizei sein Auto in Zittau stoppen wollte - nicht sein einziges Vergehen. Die Verfolgung endete mit einem Crash.

Symbolbild
Symbolbild © Wolfgang Kumm/dpa

Auf der Flucht vor der Polizei hat ein Opel in der Nacht zum Donnerstag einen Streifenwagen gerammt.

Als sich das Polizeiauto und der Vectra auf der Ziegelstraße in Zittau begegneten, gab der 44-jährige Pole plötzlich Gas und ignorierte sämtliche Stopp-Signale, teilt Polizeisprecher Sebastian Ulbrich mit. Die Streife fuhr links neben den Opel, der rammte den VW mehrfach. Schließlich gelang es den Beamten, beide Autos Tür an Tür zum Stehen zu bringen. Die Insassen sprangen heraus. Während der Beifahrer noch fliehen konnte, schnappten die Polizisten den Fahrer in etwa 150 Metern Entfernung und nahmen ihn vorläufig fest. Wie sich herausstellte, besaß der Polizeibekannte keinen Führerschein und stand unter dem Einfluss von Amphetaminen. In dem Opel lag zudem mutmaßliches Einbruchswerkzeug. Der Sachschaden belief sich auf über 20.000 Euro.

Anzeige
Familienmodelle der Natur
Familienmodelle der Natur

Steppenzebras, Zebramangusten und Nandus ziehen ihren Nachwuchs ganz unterschiedlich auf.

Beamte des Verkehrsunfalldienstes sicherten am Unfallort Spuren und übernahmen die weiteren Ermittlungen. Wie es für den Polen weitergeht, werde die Staatsanwaltschaft im Laufe des Donnerstags entscheiden, so Ulbrich. (SZ)

Mehr zum Thema Zittau