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Zittau

Ostritzer Friedensfest im Dauerregen

Die Gegenveranstaltung zum abgesagten Rechtsrock-Festival "Schwert und Schild" fand trotz Regen statt. Auch Michael Kretschmer war da.

Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer (CDU, M) beim 7. Ostritzer Friedensfest mit Michael Schlitt, ( r.) und dem Görlitzer Oberbürgermeister Octavian Ursu.
Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer (CDU, M) beim 7. Ostritzer Friedensfest mit Michael Schlitt, ( r.) und dem Görlitzer Oberbürgermeister Octavian Ursu. © dpa

Ostritz. Die ostsächsische Stadt Ostritz hat am Samstag ihr Friedensfest gefeiert, wenn auch unter widrigen Wetterbedingungen. "Es regnet. Aber die Veranstalter trotzen dem Wetter" sagte ein Sprecher. Das habe auch Sachsens Regierungschef Michael Kretschmer so gehalten, der am Nachmittag an einer Podiumsdiskussion teilnahm. Er sei hart im Nehmen, und das Wetter mache ihm nichts aus, zitierte der Sprecher den CDU-Politiker.

"Wir müssen auch weiterhin zu Themen wie Fremdenfeindlichkeit und Extremismus im Gespräch bleiben und das demokratische Miteinander fördern", erklärte Kretschmer.

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Mit dem Friedensfest wollen die Ostritzer ein Zeichen für Demokratie, Weltoffenheit und Toleranz setzen. Das Fest ist eine Gegenveranstaltung zum Rechtsrock-Festival "Schwert und Schild", das schon mehrfach in der kleinen Stadt im Dreiländereck zu Polen und Tschechien veranstaltet wurde. In diesem Jahr wurde es wegen der Corona-Auflagen abgesagt. Die Stadt Ostritz und das Internationale Begegnungszentrum St. Marienthal (IBZ) entschieden, das 7. Friedensfest dennoch zu veranstalten.

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Auch für das Friedensfest galten Hygieneauflagen. Die Besucher hätten sich an die Abstandsregeln gehalten, die Stimmung auf dem Markt und in den Straßen sei gut gewesen, hieß es. Als Höhepunkt stand am Samstag ein Konzert an, unter anderem mit der Sängerin Dota Kehr und der Band Keimzeit. (dpa)

Wegen des schlechten Wetters fanden sich nur wenige Besucher auf dem Marktplatz der kleinen Oberlausitzer Gemeinde ein.
Wegen des schlechten Wetters fanden sich nur wenige Besucher auf dem Marktplatz der kleinen Oberlausitzer Gemeinde ein. © dpa

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