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Zittau

Zittau entscheidet über Parkschul-Ausbau

Das Bündnis hat die nötigen 1.600 Stimmen für das Bürgerbegehren zusammenbekommen - auch dank einer Stadtratsfraktion.

Alexander Hilse zeigt einen Flyer, den Haushalte in Zittau und einigen Ortsteilen erhalten haben. Darin konnte für das Bürgerbegehren zum Ausbau der Parkschule unterschrieben werden.
Alexander Hilse zeigt einen Flyer, den Haushalte in Zittau und einigen Ortsteilen erhalten haben. Darin konnte für das Bürgerbegehren zum Ausbau der Parkschule unterschrieben werden. © Matthias Weber/Bündnis/SZ-Montage

Das Ziel ist erreicht: In der letzten möglichen Woche hat das Bündnis "Parkschulausbau jetzt" doch noch die nötigen 1.600 Unterschriften für ein entsprechendes Bürgerbegehren zusammenbekommen. Diesen Donnerstag endet die erste Etappe dafür.

Beim Sammeln mitgeholfen haben auch die Stadtratsfraktion CFG und Zkm, die dem Bündnis am Dienstag mehr als 200 Unterschriften übergab. Zudem konnten in Absprache mit der Stadtverwaltung und der Zittauer Post diesen Monat noch 10.000 Flyer gestaltet werden. Auf denen standen nicht nur Informationen zum Bürgerbegehren, sondern war auch Platz für jeweils vier Unterzeichner. Die Flyer bekamen alle Zittauer Haushalte sowie die einiger Ortsteile. Die unterschriebenen Flyer konnten bis vorigen Sonnabend bei den 27 teilnehmenden Partnern in Zittau, Eichgraben, Olbersdorf und Hirschfelde abgegeben oder postalisch zurückgesendet werden.

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Dank der 1.600 Unterschriften kann das Bürgerbegehren in die zweite und finale Phase übergehen, dem Bürgerentscheid. Damit dieser erfolgreich ist, müssen in einer Wahl mindestens 25 Prozent aller wahlberechtigten Zittauer für den Ausbau der Parkschule stimmen. Dann steht dem seit Jahren geplanten Vorhaben nichts mehr im Weg.

Die Kapazitäten werden schon jetzt gebraucht - und die Schülerzahlen steigen zeitweilig. "Eine für Schüler angemessene und vor allem bezahlbare Alternative gibt es nicht", meint Alexander Hilse. Das wahrscheinlichste und preislich günstigste Szenario seien Schulcontainer, die am Ende immer noch bis zu über eine Million Euro kosten könnten. "Das kann niemand wollen und das muss uns klar sein."

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