Zittau
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Schmierereien an mindestens zehn Orten in Zittau

Die Polizei sucht Zeugen, die die Graffiti-Sprüher gesehen haben. Und zur illegalen Einreise von mehreren Migrantengruppen.

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Eine der Schmierereien, die Anfang der Woche in Zittau aufgetaucht sind.
Eine der Schmierereien, die Anfang der Woche in Zittau aufgetaucht sind. © Polizei

Unbekannte haben in der Nacht zu Sonntag im Stadtgebiet von Zittau ihr Unwesen getrieben. "Die Täter verteilten Schmierereien an mindestens zehn Tatorten und verunstalteten Gebäude, Verkehrszeichen, Baucontainer und Bushaltestellen", teilte die Polizei am Freitag mit. "Sie hinterließen Schriftzüge mit schwarzem Permanentmarker sowie Sprühfarbe." Mehrere Opfer haben bereits Anzeige erstattet.

Die Polizei bittet Zeugen, die zur Tat, den Tätern oder den Schriftzügen Angaben machen können, und weitere Geschädigte, sich unter der Telefonnummer 03583 620 zu melden. (SZ)

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Was die Polizei noch berichtet:

Wieder Flüchtlinge bei Zittau eingeschleust

Zoll und Bundespolizei haben in den letzten zwei Tagen in Zittau insgesamt 14 Flüchtlinge aus Libyen, Syrien, Tadschikistan und Afghanistan aufgegriffen. Weitere acht werden noch gesucht. Das teilt die Bundespolizei mit. Am Donnerstag wurden um 14.15 Uhr am Bahnhof zwei Afghanen im Alter von 20 und 27 Jahren sowie zwei 18- und 21-jährige Tadschiken in Gewahrsam genommen. Sie waren im Bereich des Dreiländerecks illegal eingereist. Ob Schleuser sie über die Grenze gebracht haben, ist Gegenstand der Ermittlungen. Sie stellten einen Asylantrag und wurden an die Erstaufnahmeeinrichtung Leipzig weitergeleitet. Am Freitagmorgen stoppten Streifen der Bundespolizei und des Zolls in der Innenstadt mehrere Gruppen Migranten. Es handelt sich dabei um eine sechsköpfige Familie aus Libyen und vier Männer aus Syrien. Ein Zeuge hat das Absetzen dieser Gruppe durch einen roten Transporter mit tschechischer Zulassung um 7.50 Uhr beobachten können. Außerdem wurden weitere acht Personen gesichtet, bei denen es sich ebenfalls um Flüchtlinge handeln könnte. Nach ihnen wird zurzeit gesucht. Die Bundespolizeiinspektion Ebersbach bittet unter der Telefonnummer 03586 76020 um Hinweise, auch zu den vier Flüchtlingen vom Vortag. (SZ)

Unter Drogen am Steuer durch Zittau

Eine Streife des Polizeireviers Zittau-Oberland hat am Donnerstagnachmittag auf der Südstraße in Zittau eine 18-Jährige unter dem Einfluss von Drogen am Steuer eines Golfs erwischt. Ein Drogentest bei der Deutschen zeigte nach Angaben der Polizei den Konsum von Cannabis an. Die Beamten verboten ihr die Weiterfahrt, ordneten eine Blutentnahme an und erstatteten Anzeige. (SZ)

Jugendlichen mit Drogen in Leutersdorf ertappt

Eine Streife hat am Donnerstagabend einen Jugendlichen in Leutersdorf mit Drogen ertappt. "Als die Beamten den Jugendtreff an der Sachsenstraße kontrollieren wollten, nahm der 16-Jährige Reißaus", teilte die Polizei mit. "Die Polizisten stellten ihn jedoch und fanden in seiner Tasche Marihuana und einen Grinder." Sie stellten die Substanzen und Utensilien sicher und erstatteten Anzeige wegen des Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz. (SZ)

Kabel in Leuba gestohlen

Diebe haben in der Nacht zu Mittwoch Telefonkabel von einem Grundstück an der Hauptstraße in Leuba gestohlen. "Sie durchtrennten eine Freileitung und nahmen circa 100 Meter des Kabels mit", teilte die Polizei mit. "Das Diebesgut hatte einen Wert von rund 200 Euro." Hinzu kommen etwa 1.000 Euro Sachschaden. Die Polizei ermittelt. (SZ)

Betrunken mit dem Rad durch Zittau

Einen betrunkenen Radfahrer hat die Polizei am Donnerstagabend in Zittau aus dem Verkehr gezogen. "Gegen 21.10 Uhr geriet der 64-jährige Deutsche in eine Kontrolle der Gemeinsamen Einsatzgruppe Oberlausitz", teilte die Bundespolizei mit. "Laut Atemalkoholtest hatte er etwa 1,6 Promille Alkohol im Blut." Nach der Blutentnahme musste der Mann sein Fahrrad nach Hause schieben. Gegen ihn wurde wegen der Trunkenheitsfahrt eine Strafanzeige gestellt. (SZ)

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