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Auf Profi-Strecken durchs Zittauer Gebirge

Warum Naturpark-, Alpen- und O-See-Verein jetzt gemeinsame Sache machen und im Zittauer Gebirge Hunderte Bäume für Mountainbiker markieren.

Die erste neue Plakette zur dauerhaften Ausschilderung der X-Terra-Strecke haben Peter Pachl vom Naturpark, Klaus Schwager von der O-See Challenge und Andreas Kittel vom Alpenverein (v.l.) gemeinsam angebracht.
Die erste neue Plakette zur dauerhaften Ausschilderung der X-Terra-Strecke haben Peter Pachl vom Naturpark, Klaus Schwager von der O-See Challenge und Andreas Kittel vom Alpenverein (v.l.) gemeinsam angebracht. © Rafael Sampedro/foto-sampedro.de

Die leuchtend pinkfarbenen Plaketten fallen auf im Zittauer Gebirgswald. Wer ihnen folgt, der ist unterwegs wie ein Welt- und Europameister: auf der unter den Cross-Triathlon-Profis legendären 36-Kilometer-Mountainbike-Strecke der O-See-Challenge.

Hunderte dieser kleinen Plaketten sind nötig, um den langen Kanten auszuschildern, der kreuz und quer durchs Zittauer Gebirge führt. Davon müssten aber jedes Jahr rund hundert Schildchen ersetzt werden - etwa, weil Bäume gefällt oder auch Plaketten als Souvenir gestohlen werden, weiß Klaus Schwager, der Chef der O-See Challenge.

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Finde den Unterschied: Die neuen Plaketten für die Ausschilderung der großen X-Terra-Mountainbike-Strecke zeigen künftig auch das Naturpark-Logo.
Finde den Unterschied: Die neuen Plaketten für die Ausschilderung der großen X-Terra-Mountainbike-Strecke zeigen künftig auch das Naturpark-Logo. © Rafael Sampedro/foto-sampedro.de

Die Ersatzbeschaffung ist für den O-See-Sports-Verein ab jetzt aber einfacher: Künftig werden die Plaketten vom Naturpark Zittauer Gebirge und dem Alpenverein finanziert. Dafür tragen sie jetzt auch das Naturpark-Logo. Und mehr noch: Künftig soll darauf geachtet werden, dass die 36-Kilometer-Mountainbike-Strecke der Profis das ganze Jahr über gut ausgeschildert bleibt und so auch Freizeitsportlern die Möglichkeit bietet, sich auf die Stecke der Welt- und Europameister begeben zu können.

Und es wird noch mehr dieser Schilder geben: Noch in diesem Jahr soll damit begonnen werden, auch die zwei kleineren Mountainbike-Strecken der Amateursportler-Wettbewerbe dauerhaft auszuschildern. "Für den Naturpark ist die O-See Challenge eine großartige Werbung", sagt Naturpark-Geschäftsführer Peter Pachl. Besser könne man nicht zeigen, dass Tourismus, Sport und Natur durchaus sehr gut zusammenpassen.

Olbersdorf unterstützt O-See Challenge auch weiterhin

Auch die Gemeinde Olbersdorf steht zu dem inzwischen weltweit bekannten Cross-Triathlon-Event im Zittauer Gebirge. In diesem Jahr soll die O-See Challenge vom 20. bis 22. August wieder als X-Terra-Europameisterschaft ausgetragen werden. Rund 1.500 Starter aus der ganzen Welt werden erwartet.

Einstimmig haben die Olbersdorfer Gemeinderäte in ihrer Mai-Sitzung wieder dem Kooperationsvertrag mit dem O-See-Sports-Verein zugestimmt. Auch in diesem und dem kommenden Jahr unterstützt die Gemeinde die Veranstaltung mit jährlich 3.000 Euro - und das auch, so wird es in dem Beschluss extra betont, im Falle einer möglicherweise notwendig werdenden Absage. Von einer coronabedingten Absage ist bisher nicht die Rede: Die Anmeldung der Cross-Triathlon-Sportler aus der ganzen Welt läuft.

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