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So soll das Querxenhäus'l künftig aussehen

Die Kita an der Zittauer Juststraße befindet sich mitten im Umbau. Nun steht auch fest, wie die Fassade gestaltet wird. Sehr bunt.

Ein Blick auf die Baustelle. Dort ist derzeit der Aufzug im Rohbau.
Ein Blick auf die Baustelle. Dort ist derzeit der Aufzug im Rohbau. © Zittauer Kindertagesstätten gGmbH

Noch ist die Kita "Querxenhäus'l" an der Juststraße 11 in Zittau eine Baustelle. Nach dem Entkernen wird aktuell der Keller trocken gelegt und ein Aufzugsschacht angebaut. Der ist im Rohbau und ermöglicht später den barrierefreien Zugang in die Räume. Danach kommt ein neues Dach aufs Gebäude. Auch Rettungswege werden neu gestaltet und Fenster angepasst. "Wir wollen aber den Charakter des Hauses so belassen", sagt Raik Urban, Geschäftsführer der Zittauer Kindertagesstätten gGmbH "gernegroß". Das heißt: Der Laubengang bleibt beispielsweise erhalten, das äußere Erscheinungsbild ebenso. Nur wird eben alles etwas farbenfroher, freundlicher, moderner.

Das zeigt sich auch an der Fassade, auf deren Gestaltung sich Träger und Einrichtung jetzt geeinigt haben. Daran werden künftig Ornamente zu finden sein. "Wir wollen jedem selbst überlassen, was er dort hinein interpretiert", sagt Raik Urban. Für einige Kinder seien es Schiffe, für andere Fische. Nur das Motiv auf der Giebelseite ist eindeutig: Ein Hut, der symbolisch für die Querxe steht. Die Farben grün und blau orientieren sich an denen im Logo von "gernegroß". Der Geschäftsführer spricht bei der Gestaltung von einem zeitgemäßen Weg.

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© Zittauer Kindertagesstätten gGmbH
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© Zittauer Kindertagesstätten gGmbH
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Das Gebäude wird seit Mai saniert. Die Kinder und Erzieher sind deshalb vorübergehend in der Burgteichschule an der Alten Burgstraße/Weststraße untergebracht. Und die scheinen sich auch dort wohlzufühlen. "Wir haben noch keine Klagen gehört", sagt Raik Urban. Aber noch größer wird wohl die Freude sein, wieder an den zentral gelegenen und schon immer als Kindereinrichtung genutzten Gebäude zurückzukehren. Bis zum Beginn des kommenden Schuljahres sollen die Arbeiten dort beendet sein, berichtet der Geschäftsführer. Dafür werden 3,2 Millionen Euro investiert, für die Eigen- und Fördermittel fließen. 

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