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Schanzenrettung weiter offen

Ob die neue tschechiche Regierung hinter dem Plan für Liberec steht, ist nicht geklärt. Möglicherweise muss vieles erneut geprüft werden.

Von Irmela Hennig
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Skifahrer mit Mund-Nasen-Schutz fahren eine Piste hinunter.
Skifahrer mit Mund-Nasen-Schutz fahren eine Piste hinunter. © Jean-Christophe Bott/Keystone/dpa / Symbolbild

Die Sanierung der maroden Schanzen in Liberec (Reichenberg) ist weiter ungewiss. Das berichtet der Sender Radio Prag. Zwar hatte die vorangegangene tschechische Regierung von Premier Andrej Babiš (Partei Ano) im Dezember 2019 Investitionen dafür in der Höhe von insgesamt 500 Millionen Kronen (20 Millionen Euro) zugesagt.

Ob auch das Kabinett von Nachfolger Petr Fiala (Bürgerdemokraten) hinter dem Plan steht, sei bisher nicht geklärt. Angesichts steigender Inflation muss möglicherweise vieles noch mal geprüft werden.

Der Verein, der die Schanzenanlage betreut, hatte kürzlich ein Konzept zur Wiederbelebung vorgelegt. Darin geht es unter anderem um die Nutzung „der Skiflugschanze bei minimalen Kosten“, so Vereinsvorsitzender Stanislav Slavík gegenüber dem Sender. Der Anlauf der Schanze müsse repariert, die Aufsprungbahn komplett erneuert werden. Außerdem müsste die Schanze vergrößert werden, um mit anderen konkurrieren zu können.