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Zittau

Rentner macht gewagte Schrottfuhre

Die Polizei hat in Zittau den Autofahrer wegen seines Anhängers gestoppt. Die Ladung war ungesichert - und der Mann zeigte sich uneinsichtig.

Zu lose, zu lang, zu unsicher: Mit dem Anhänger ist ein Rentner unterwegs gewesen.
Zu lose, zu lang, zu unsicher: Mit dem Anhänger ist ein Rentner unterwegs gewesen. © Bundespolizei

Mit mehreren losen Schrottteilen auf dem Anhänger ist am späten Dienstagvormittag der Fahrer eines Seat Ibiza durch Zittau gefahren, weswegen ihn eine Streife der Gemeinsamen Einsatzgruppe Oberlausitz an der Christian-Keimann-Straße in Zittau anhielt. "Die Ladung ragte seitlich, ein Metallrohr gar etwa 2,30 Meter nach hinten heraus", berichtet Alfred Klaner. "An dieser befand sich lediglich ein blauer Putzlappen als Warnhinweis", so der Bundespolizei-Sprecher. Gesichert war die Ladung nicht.

Die Polizisten untersagten deshalb vorerst die Weiterfahrt. Erst mussten die Schrottteile ausreichend gesichert werden. "Er reagierte zunächst uneinsichtig, stimmte aber schließlich der Weisung zu", teilt Alfred Klaner mit.

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Doch kurz nachdem die Streife weitergefahren war, stieg auch der Mann wieder ins Auto und setzte seine Tour fort - ohne die Ladung entsprechend zu sichern. Die Beamten bemerkten dies und trafen wenig später den uneinsichtigen Seatfahrer an seiner Wohnanschrift in Olbersdorf an.

Der Mann muss sich nun nicht nur wegen der unzureichenden Ladungssicherung verantworten. Die Missachtung einer polizeilichen Weisung zieht eine weitere Anzeige nach sich. (SZ)

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