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Zittau

Sparkasse verteilt 220.000 Euro

Die Stiftung unterstützt 40 gemeinnützige Projekte im Landkreis Görlitz. Ein Teil davon fließt auch in die Region Löbau-Zittau - und hilft auch in Corona-Zeiten.

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Symbolbild © dpa

Die Stiftung der Sparkasse Oberlausitz-Niederschlesien verteilt dieses Jahr 220.000 Euro, um damit 40 gemeinnützige Projekte im Landkreis Görlitz zu unterstützen. Das Geld fließt in Kinder- und Jugendarbeit, Kunst, Kultur, Sport, Heimat- und Brauchtumspflege, Bildung sowie in die Förderung grenzüberschreitender Zusammenarbeit. Darüber informiert Regina Risy, Geschäftsführerin der Sparkassenstiftung. Ein Teil der Summe fließt auch in die Region Löbau-Zittau.

So erhält die Stadt Zittau etwas Geld für die 50-jährige Partnerschaft mit Pistoia in Italien. Der DRK Kreisverband Zittau kann durch die Mittel den Spielplatz der Kita Sonnenkäfer in Seifhennersdorf mit einer Hangrutsche ergänzen. Die Oberlausitz-Stiftung in Ostritz finanziert mit dem Geld ihre Publikation "Sachsens historische Apfelsorten", der Klangfarben-Verein aus Schönbach den Kauf einer Bassposaune, der Förderverein des Hainewalder Schlosses den Bau eines zweiten Rettungsweges. Geld gibt's auch für den Verein "Kommen und Gehen" aus Strahwalde für die Handy-App "Sechsstädtebund-Almanach" anlässlich des 675-jährigen Bestehens des Sechsstädtebundes. Der Zittauer Geschichts- und Museumsverein wird hier für seine Tagung und das Kulturprogramm zur Ausstellung "Zittau und der Sechsstädtebund" unterstützt. Die Evangelische Brüder-Unität kann dank der Stiftung ihre internationale Konferenz der Archivare der Brüder-Unität in Herrnhut abhalten, der Verein Via Sacra Oberlausitz aus Zittau den Via-Sacra-Tag dieses Jahr umsetzen.

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Die Hillersche Villa aus Zittau erhält Geld für das 26. Mandaujazz-Festival. Die Turn- und Sportgemeinschaft Lawalde erhält finanzielle Mittel, um eine befestigte Fläche für Sitz- und Stehplätze zu schaffen. Die SG Blau-Weiß Obercunnersdorf kann durch die Unterstützung die Ortschronik für 2021 angehen, der Heimatverbund Lückendorf/Oybin neue Gewänder für Kaiser und Kaiserin inklusive Accessoires anfertigen.

Fristen können verlängert werden

"Danken möchten wir allen Organisationen und Vereinen für ihr Engagement in dieser schwierigen Zeit und den vielen Ehrenamtlichen, die durch Ihren Einsatz Ideen zum Wohle der Allgemeinheit Wirklichkeit werden lassen", sagt Regina Resy. "Das ist nicht selbstverständlich und verdient Anerkennung". Der Stiftung sei bewusst, dass einige Projekte nicht in der ursprünglich geplanten Form und erst nach der Corona-Pandemie umgesetzt werden können. "Wir möchten gerade jetzt ein hoffnungsvolles Zeichen setzen und Zuversicht verbreiten", so die Geschäftsführerin.

Schon voriges Jahr konnten einige Projekte wegen der corona-bedingten Einschränkungen nicht umgesetzt werden. Teilweise müssen Träger sogar umdisponieren. "Wir unterstützen unsere Projektpartner und sind bereit, gemeinsam nach Lösungen zu suchen, zum Beispiel Fristen zu verlängern oder sogar die Zweckbindung anzupassen", erklärt die Geschäftsführerin. Auch in durch Corona verursachten Notsituationen bietet sich die Stiftung als Berater und Helfer an. Die Stiftung fördert bereits seit 2005 gemeinnützige Projekte und unterstützte in den vergangenen zwölf Jahren rund 600 Initiativen im Landkreis Görlitz.

Neue Anträge können bis 30. September 2021 eingereicht werden. Der nächste Förderzeitraum beginnt am 1. Januar 2022. (SZ)

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