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Dreimal brennt die Spitzberg-Baude ab

Schon beim ersten Vorfall 1905 in Varnsdorf haben Feuerwehren nichts mehr ausrichten können. Zehn Jahre später folgte die zweite Katastrophe.

Von Bernd Dreßler
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Ende November 1905 brannte das erste Restaurant auf dem Spitzberg bei Warnsdorf nieder. Dem Bau hatte Ende des 19. Jahrhunderts der Fürst von Liechtenstein zugestimmt, denn er war der Grundstücksbesitzer.
Ende November 1905 brannte das erste Restaurant auf dem Spitzberg bei Warnsdorf nieder. Dem Bau hatte Ende des 19. Jahrhunderts der Fürst von Liechtenstein zugestimmt, denn er war der Grundstücksbesitzer. © Repro SZ

Für die Baude auf dem 544 Meter hohen Warnsdorfer Spitzberg (heute Varnsdorfský Špičák) direkt an der Landesgrenze wurde die Nacht vom 26. zum 27. November 1905 eine schreckliche. Die erst sieben Jahre zuvor errichtete Bergwirtschaft mit Sommerveranda und 14 Meter hohem Aussichtsturm stand lichterloh in Flammen. Zuerst wurde der Brand kurz vor Mitternacht in Spitzkunnersdorf bemerkt. Als hier bereits die Sirenen heulten, hatte man in Warnsdorf noch gar nichts mitbekommen. Erst eine halbe Stunde später wurde dort Alarm ausgelöst. Wie aus Berichten der in Neugersdorf erschienenen „Oberlausitzer Dorfzeitung“ hervorgeht, brannte zunächst die Ostveranda.

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