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Turnhallen-Bau soll im Frühjahr starten

Eigentlich sollte das Gebäude in Zittau-Süd bereits dieses Jahr saniert werden. Künftig sollen darin auch Kulturveranstaltungen stattfinden.

Sporthalle an der Kantstraße.
Sporthalle an der Kantstraße. © Matthias Weber

Den Weg für die Sanierung der Turnhalle an der Kantstraße hat der Zittauer Stadtrat bereits 2019 freigemacht. Gebaut werden sollte eigentlich in diesem Jahr. Doch der Start der Bauarbeiten verzögerte sich. Nun soll der Turnhallen-Bau im kommenden Frühjahr beginnen. Der Technische und Vergabeausschuss hatte sich deshalb jetzt noch einmal zu dem Vorhaben bekannt und das notwendige Brandschutzkonzept beauftragt.

Beim Brandschutz mussten laut Stadtverwaltung Anfang 2020 aufgrund der Änderung der Versammlungsstättenverordnung erhebliche Änderungen vorgenommen werden. Das betraf vor allem die Entrauchung der Sporthalle. Diese Änderungen führten auch zu der Kostensteigerung.

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Auch bei der Raumaufteilung gab es noch mal Änderungen, weil zusätzliche Anforderungen des Fördermittelgebers eingearbeitet werden mussten. So wurde eine zusätzliche Dusche für Sportlehrer und die Schaffung eines weiteren Sanitätsraums gefordert.

Kosten erhöhen sich auf mehr als 2,4 Millionen Euro

Die geplanten Gesamtkosten erhöhen sich dadurch auf 2,43 Millionen Euro. Ursprünglich sollte die Turnhallen-Sanierung 2,27 Millionen Euro kosten. Die Mehrkosten werden nicht anteilig gefördert, ein entsprechender Antrag der Stadt Zittau wurde abgelehnt. Deshalb sind die Mehrkosten in Höhe von 159.000 Euro nun als zusätzliche Eigenmittel im Stadthaushalt 2021 vorgesehen. In der Haushaltsdebatte werden die Zittauer Stadträte über diese Summe diskutieren und entscheiden.

Eine Reduzierung der Gesamtkosten auf die ursprünglichen Kosten sei mit Beibehalten des vorgesehenen Nutzungskonzepts nicht ohne Weiteres möglich, heißt es mahnend aus dem Rathaus.

Die Halle an der Lisa-Tetzner-Straße, die im Volksmund an der Kantstraße verortet wird, soll künftig nicht nur von Schülern und Vereinssportlern genutzt werden, sie soll auch Kapazitäten für größere Freizeit- und Kulturveranstaltungen bis etwa 500 Personen bieten. Dafür werden unter anderem die Halle trockengelegt und im Zuge des Umbaus die Beleuchtung, die Heizung, die Lüftung und die Elektrik erneuert. Auch ein Prallschutz soll eingebaut werden und ein barrierefreier Zugang zu den Zuschauerplätzen und den Sanitäranlagen eingerichtet.

Ziel ist es, die Bauarbeiten bis Mitte 2022 abzuschließen.

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