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Zittau

Partnerschaft wird fortgesetzt

Die Stadtwerke Görlitz bleiben Betriebsführer der Ostritzer Gesellschaften Vego und TWO. Und das nun sogar über einen längeren Zeitraum.

Die Ostritzer Bürgermeisterin Marion Prange und Matthias Block bei der Vertragsunterzeichnung im Ostritzer Rathaus.
Die Ostritzer Bürgermeisterin Marion Prange und Matthias Block bei der Vertragsunterzeichnung im Ostritzer Rathaus. © Matthias Weber

Was erfolgreich ist, soll erfolgreich bleiben. Nach diesem Motto haben am Montag die Stadt Ostritz und die Stadtwerke Görlitz eine weitere Zusammenarbeit vertraglich vereinbart. Die Görlitzer Stadtwerke werden in den kommenden 15 Jahren die Betriebsführung der städtischen Gesellschaften Vego (Ver- und Entsorgungsgesellschaft) und TWO (Technische Werke Ostritz) übernehmen.

Schon in den zurückliegenden zehn Jahren lag die Betriebsführung der zwei GmbHs in den Händen der Görlitzer Stadtwerke. Der bisherige Vertrag läuft Ende 2020 aus. Aus dem Grund wurde er neu ausgeschrieben. Die Görlitzer bewarben sich wieder und erhielten erneut den Auftrag der Betriebsführung. Diesmal gleich für 15 Jahre. Auf die längere Laufzeit hatten sich die Stadträte verständigt, um die Planungs- und Versorgungssicherheit in und für Ostritz über einen langen Zeitraum zu garantieren.

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„Dass die Verantwortlichen in Ostritz uns erneut als Dienstleistungspartner gewählt haben, freut uns sehr. Es ist ein klares Zeichen der starken Partnerschaft und eine Wertschätzung unserer Expertise auf diesen Gebieten“, sagt Matthias Block, Vorstandsvorsitzender der Stadtwerke Görlitz.

Die Ostritzer Vego setzte bereits vor 2011 auf die Kompetenz der Stadtwerke - allerdings nur im technischen Bereich: beim Betrieb der 35 Kilometer langen Kanalisation und einer Kläranlage, einer dezentralen Pflanzenkläranlage sowie der Schmutz- und Hochwasserpumpwerke. Die TWO, deren Geschäftszweck die Erzeugung und Verteilung von Fernwärme ist, wurde bis 2011 von der Ostritzer Gesellschaft in Eigenregie betrieben - und sorgte jahrelang für ein dickes Minus im Haushalt. Durch Spar- und Sanierungsmaßnahmen konnte der Verlust in ein positives Saldo umgewandelt werden.

In den vergangenen Jahren gab es regelmäßige Investitionen im Heizwerk, das Fernwärmenetz wurde zudem optimiert. Die Ostritzer Bürgermeisterin Marion Prange (parteilos) freut sich deshalb, dass die Partnerschaft fortgesetzt wird.

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