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Zittau

Tornado-Hilfe: Großenhain schließt sich Zittau an

Rund 22.000 Euro hat Zittau bei der Spendenaktion für die Tornado-Opfer in Tschechien bereits gesammelt. Großenhain erlitt Jahre zuvor das gleiche Schicksal.

Autowracks und Gebäude-Schutt türmen sich nach dem Tornado vom 24. Juni in Südmähren.
Autowracks und Gebäude-Schutt türmen sich nach dem Tornado vom 24. Juni in Südmähren. © Deml Ondrej/CTK/AP/dpa

Die Stadt Großenhain schließt sich dem Aufruf zu Spenden für die tschechischen Tornado-Opfer an. "Auch unter Kommunen ist Solidarität ein wichtiges Zeichen", sagt Oberbürgermeister Thomas Zenker. "Das verstehen vor allem diejenigen, die selbst schon einmal auf Hilfe angewiesen waren."

Die Einwohner Großenhains kennen diese Situation. Die Stadt war vor elf Jahren ebenfalls von schweren Unwetterschäden betroffen. "Als im Mai 2010 ein Tornado hier schwere Schäden anrichtete, kamen Spenden aus ganz Deutschland", erzählt Oberbürgermeister Sven Mißbach. "Bei den Bildern aus Tschechien war uns klar, dass wir etwas tun möchten."

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Die Großenhainer können ihre Spenden auf das Zittauer Konto einzahlen. Im Verwendungszweck sollen sie die Ergänzung „/Großenhain“ an den vorgegebenen Text anhängen. So wird nachvollzogen, wie viel Geld die Großenhainer und Zittauer zusammenbringen. Bis jetzt sind es bereits rund 22.000 Euro.

Am 24. Juni sorgte ein Tornado im tschechischen Südmähren für Zerstörung. Die Stadt Zittau startete daraufhin eine Spendenaktion für die Unwetteropfer aus dem Nachbarland.

Das Spendenkonto für die Tornado-Hilfe lautet:

IBAN: DE54 8505 0100 3000 0001 00

BIC: WELADED1GRL

Sparkasse Oberlausitz-Niederschlesien

Verwendungszweck: Spende 11100.279168 Tornado-Hilfe Tschechien


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