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Zittau: Bald Tempo 30 auf der Bergstraße?

Nach einem Unfall mit Verletzten und hohem Sachschaden hoffen Anwohner auf eine Reduzierung der Geschwindigkeit. Das sagt die Verkehrsbehörde dazu.

Wird die Höchstgeschwindigkeit auf der Zittauer Bergstraße nach einem Unfall gedrosselt?
Wird die Höchstgeschwindigkeit auf der Zittauer Bergstraße nach einem Unfall gedrosselt? © SZ-Archiv (Symbolbild)

Nach einem Unfall am 30. Juli auf der Zittauer Bergstraße mit zwei Verletzten und 11.500 Euro Sachschaden hoffen offenbar einige Anwohner, dass die zulässige Höchstgeschwindigkeit von 50 auf 30 Kilometer pro Stunde reduziert wird. Doch daraus wird nichts - zumindest nicht in nächster Zeit. "Wir haben nichts versprochen oder zugesagt", erklärt Heike Kubiak, zuständig für den Straßenverkehr in der Stadtverwaltung, auf SZ-Anfrage.

Allerdings wird sie sich des Themas annehmen und den Verkehr auf der Bergstraße genauer unter die Lupe nehmen. Anhand konkreter Daten soll dann geprüft und abgewogen werden, ob das Tempo gedrosselt, eine andere Maßnahme ergriffen wird oder keine Veränderungen nötig sind. "Man kann nicht einfach ein Schild hinstellen", sagt die Verkehrsexpertin. Zumal die Bergstraße zum Außenring der Stadt gehört und als Hauptsammelstraße für den Verkehr klassifiziert ist. Wann die Prüfung abgeschlossen sein wird und die Entscheidung fällt, steht noch nicht fest.

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Am Vormittag des 30. Juli war nach Aussagen eines Polizeisprechers ein blauer Golf die Bergstraße hochgekommen. Der 55-jährige Fahrer verlor aus bisher ungeklärter Ursache in der Kurve, von der auch die Straße "Am Grünen Hang" abgeht, die Kontrolle über sein Fahrzeug, kam nach rechts ab und prallte gegen einen an der Bergstraße abgestellten weißen Golf. Dieser wurde durch den Aufprall auf einen vor ihm stehenden BMW geschoben. Der Fahrer und der Beifahrer verletzten sich bei dem Unfall. Nach einer ambulanten Behandlung konnten sie laut des Polizeisprechers aber noch am selben Tag aus dem Krankenhaus entlassen werden. (SZ/tm)

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