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S139: Kommt der Radweg schon 2022?

Für den Ausbau der Strecke zwischen Mittelherwigsdorf und Spitzkunnersdorf läuft die Planung. Und so ist der Stand.

Symbolbild
Symbolbild © Hendrik Schmidt/dpa

An der S139 zwischen Mittelherwigsdorf und Spitzkunnersdorf ist der Neubau eines rund 1,6 Kilometer langen Radweges abzusehen. Am Dienstag gab's dazu einen Informationsabend mit Anliegern, wo sie Informationen über den aktuellen Stand und die weiteren Schritte erhielten.

So soll der Radweg von der Kreuzung mit der S128 kommend linksseitig der S139 in Richtung der Kreuzung mit der Kreisstraße/Dreihäuser gebaut werden. Nach den Richtlinien hat er eine Breite von 2,50 Meter. An der Kreuzung von Staats- und Kreisstraße ist zudem ein Kreisverkehr geplant. "Hierbei werden voraussichtlich zeitweise Vollsperrungen erforderlich", teilt Rosalie Stephan vom zuständigen Landesamt für Straßenbau und Verkehr (Lasuv) mit. Die Bauzeit umfasst voraussichtlich sieben Monate. Die Kosteneinschätzung beläuft sich nach derzeitigem Stand auf rund 1,4 Millionen Euro. Dabei handelt es sich um den ersten Bauabschnitt zwischen Mittelherwigsdorf und Spitzkunnersdorf.

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Seit Februar 2021 befindet sich das Vorhaben in der Genehmigungsphase. Das Lasuv visiert das vereinfachte Baurecht an. Komme das, wäre die Ausschreibung und Vergabe der Bauarbeiten voraussichtlich Mitte 2022 möglich, so Rosalie Stephan. Mit einer gesicherten Finanzierung könnte im Anschluss der Bau beginnen. Ohne Baurecht will das Lasuv ein Planfeststellungsverfahren anleiern. Aufgrund der daraus resultierenden Unwägbarkeiten geht die Behörde aber nicht von einem Baustart vor 2025 aus.

Der zweite Bauabschnitt beginnt dann am neu zu errichtenden Kreisverkehr und endet in Mittelherwigsdorf. Er befindet sich derzeit in der Vorplanung. "Dabei werden unterschiedliche Varianten zur Trassenfindung untersucht", erklärt Rosalie Stephan. Weitere Angaben seien daher noch nicht möglich. (SZ)

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