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Unfall-Kreuzung wird später umgebaut

An den Kälbersträuchern kommt es immer wieder zu schweren Zusammenstößen. Die Verkehrsbehörden wollen deshalb handeln - doch das dauert länger als gedacht.

An der Kreuzung an den Kälbersträuchern kommt es immer wieder zu schweren Unfällen.
An der Kreuzung an den Kälbersträuchern kommt es immer wieder zu schweren Unfällen. © xcitepress (Archiv)

Hier kracht es immer wieder: Die Kreuzung an den Kälbersträuchern zwischen Mittelherwigsdorf und Spitzkunnersdorf gilt seit Jahren als Unfallschwerpunkt. Sie soll deshalb umgebaut und verkehrssicherer gemacht werden. Darüber hatte das Landesamt für Straßenbau und Verkehr (Lasuv) bereits vor zwei Jahren informiert.

2021 werden die Arbeiten wohl aber noch nicht beginnen. Aktuell liegt der Vorentwurf in der Endfassung und den Trägern öffentlicher Belange zur Stellungnahme vor, teilt Lasuv-Pressesprecherin Isabell Pfeiffer auf SZ-Nachfrage mit. Diese Beteiligungsrunde wird nach ihren Worten wohl noch im ersten Quartal dieses Jahres abgeschlossen.

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Danach kann der Umbau aber noch nicht starten. Die Lasuv-Sprecherin geht davon aus, dass für das Projekt voraussichtlich ein Planfeststellungsverfahren zur Erlangung des Baurechts durchgeführt werden muss. "Aufgrund der Komplexität des Planfeststellungverfahrens können zum aktuellen Zeitpunkt noch keine belastbaren Aussagen zum Baubeginn getroffen werden", erklärt Frau Pfeiffer.

Der Umbau der Kreuzung an den Kälbersträuchern zu einem Kreisverkehr ist gemeinsam mit dem Neubau eines 1,6 Kilometer langen Radweges an der Staatsstraße 139 in Richtung Spitzkunnersdorf Bestandteil des beauftragten 100-Kilometer-Radwegeprogramms.

Derzeit werden die Kosten auf mehr als 1,7 Millionen Euro für den Kreuzungsumbau und den Radwegebau kalkuliert, so die Lasuv-Sprecherin.

Der geplante Umbau zu einem Kreisverkehr ist nicht die erste Maßnahme, um die Verkehrssituation sicherer zu machen. In der Vergangenheit wurden bereits Sichtfelder verbessert, zusätzliche Markierungen und Beschilderungen angeordnet und die Geschwindigkeit im Kreuzungsbereich auf 70 Stundenkilometer beschränkt. Doch keine dieser Maßnahmen hatte dazu geführt, schwere Verkehrsunfälle zu verhindern.

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