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Wegen erneutem Kabelklau noch länger Bus statt Bahn?

Erneut haben Kabeldiebe an der Neißebrücke in Hirschfelde zugeschlagen. Nun ist ungewiss, ob der Schienenersatzverkehr am 30.September endet.

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An der Eisenbahnbrücke über die Neiße in Hirschfelde zerstören Diebe immer wieder Bahnsicherheitstechnik.
An der Eisenbahnbrücke über die Neiße in Hirschfelde zerstören Diebe immer wieder Bahnsicherheitstechnik. © Matthias Weber / Archiv

Wieder die Eisenbahnbrücke über die Neiße in Hirschfelde. Wieder Kabeldiebe. Nachdem unbekannte Täter dort erst im Juni zugeschlagen hatten, wurde die Brücke jetzt noch während der laufenden Bauarbeiten zur Reparatur des Schadens wieder von Kriminellen heimgesucht.

"Leider mussten wir gestern feststellen, dass Kabeldiebe noch während der im Moment laufenden Bauarbeiten für den Ersatz der gestohlenen Kabel an der Neißebrücke in Hirschfelde auch ein Abschnitt des neuen Kabels erneut zerschnitten und gestohlen haben", teilt die Bahn dazu nun auf SZ-Anfrage mit. Das Problem für Fahrgäste zwischen Zittau und Görlitz: Seit dem Vorfall im Juni verkehrt dort ein mehr nach dem Zufallsprinzip funktionierender Schienenersatzverkehr. Das sollte nun zum 30. September ein Ende haben.

Ob dem so sein wird, ist ungewiss: "Wir arbeiten mit Hochdruck daran dennoch mit den beauftragten Firmen, die Wiederbefahrbarkeit der Strecke ab 30. September zu ermöglichen", teilt die Bahn dazu mit. (SZ)