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Wie sich die "Villa" verändert hat

In der Oberlausitz gibt es Häuser, die viele Menschen kennen – aber nicht deren Geschichte. Die SZ stellt einige wie das Zittaus Kinder- und Jugendhaus vor.

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Das Eingangsportal des Zittauer Kinder- und Jugendhauses „Villa“ an der Hochwaldstraße. Elemente des Bauhausstiles sind deutlich erkennbar.
Das Eingangsportal des Zittauer Kinder- und Jugendhauses „Villa“ an der Hochwaldstraße. Elemente des Bauhausstiles sind deutlich erkennbar. © Rolf Hill

Zu den dominierenden Gebäuden im Süden der Großen Kreisstadt Zittau gehört seit nunmehr 90 Jahren der Komplex der 1930 eingeweihten ehemaligen Handwerkerschule an der Hochwaldstraße mit dem sich anschließenden Städtischen Kinder- und Jugendhaus „Villa“. Schon das äußere Bild lässt vermuten, dass dieses Ensemble etwa zur gleichen Zeit entstand. So geht aus den Unterlagen des Bauarchivs hervor, dass die Stadt am 6. Juni 1929 beantragte, an der damaligen Ebertstraße ein Jugendheim zu errichten. Mit der Bauplanung und späteren Ausführung wurde die Firma J. W. Rothe AG Neugersdorf beauftragt. Aus den beigefügten Plänen ist ersichtlich, dass es sich hier zunächst tatsächlich um ein Heim, also eine Unterkunft mit abgeschlossenen Wohnungen gehandelt haben muss.

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