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Löbau

Plakate warnen vor tödlicher Abkürzung

Die Bundespolizei hat sie an grenznahen Gleisen in Löbau-Zittau aufgehängt, um auf die Gefahren hinzuweisen - auch in tschechisch und polnisch.

Jessica Große am Bahnhof Ebersbach.
Jessica Große am Bahnhof Ebersbach. © Bundespolizei

Die Bundespolizei warnt im Dreiländereck nun auch in tschechischer und polnischer Sprache vor den Gefahren unbefugter Gleisaufenthalte. Anlass ist die diesjährige Aufklärungskampagne. Polizeihauptmeisterin Jessica Große und Polizeioberkommissar Alfred Klaner von der Bundespolizeiinspektion Ebersbach haben die Warnplakate "Tödliche Abkürzung" an besonderen Gefahrenstellen aufgehängt. So sind jetzt am Ebersbacher Bahnhof und an den deutschen Gleisen nahe des Bahnhaltepunktes Jirikov tschechische Warnplakate zu finden. An der Neiße-Bahnbrücke in Hirschfelde sind es polnische Plakate. Am Bahnhof in Zittau hängen die Hinweise seit Donnerstag in allen drei Sprachen am Bahnsteig. 

Alfred Klaner an der Neiße-Bahnbrücke bei Hirschfelde.
Alfred Klaner an der Neiße-Bahnbrücke bei Hirschfelde. © Bundespolizei

"Immer wieder unterschätzen Bürger die Lebensgefahr, in die sich begeben, nur um Wege abzukürzen", teilt Alfred Klaner mit. Erst vor einigen Tagen musste die Bundespolizei in Sohland an der Spree zwei 14-jährige Mädchen verwarnen und nach Hause zu ihren Eltern bringen, weil sie über die Schienen abkürzten. Auch hier hängen nun Warnplakate. (SZ)

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