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Zittau

Zittaus Weihnachtsbaum ist dieses Jahr groß und schlank

Seit Dienstag steht der Baum auf dem Marktplatz. Am Freitag wird sich die Innenstadt erstmals festlich beleuchtet zeigen. Nur das Programm fällt aus.

Der diesjährige Weihnachtsbaum ist eine Omorika-Fichte, auch serbische Fichte genannt. Bis Freitag kommt noch die Beleuchtung dran.
Der diesjährige Weihnachtsbaum ist eine Omorika-Fichte, auch serbische Fichte genannt. Bis Freitag kommt noch die Beleuchtung dran. © Matthias Weber/photoweber.de

Schlank, groß und gerade gewachsen: Zittaus neuer Weihnachtsbaum ist seit Dienstag der Blickfang auf dem Marktplatz. Die Omorika-Fichte misst 18 Meter und hat bisher auf einem Privatgrundstück an der Roseggerstraße gestanden - eine Spende also.

Eine, über die sich die Stadtverwaltung sehr freut. Sie hatte dieses Jahr nämlich Probleme, überhaupt Weihnachtsbäume zu bekommen. "Aufgrund der Trockenheit", wie Rathaus-Sprecher Kai Grebasch mitteilt. Doch nach dem Aufruf vor einigen Monaten kam noch ein geeignetes Angebot. Und das kann sich durchaus sehen lassen: Schließlich war nicht nur der Transport-Weg dieses Jahr um einiges kürzer, sondern ist der Baum auch sechs Meter höher als der Vorgänger - eine Rotfichte aus Lückendorf.

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Auch vor der Johanniskirche steht dieses Jahr wieder ein Weihnachtsbaum, ebenso auf dem Markt in Hirschfelde. Und auch vor dem Pflegeheim St. Jakob hat der Betreiber einen aufstellen lassen.

So ein Baum sei immer beeindruckend, sagt Kai Grebasch. "Erst recht, wenn die Lichter an sind". Das soll erstmals am Freitag um 17 Uhr so sein. Dann werden Zittaus Oberbürgermeister Thomas Zenker (Zkm) und das Herrnhuter Sternekind die festliche Beleuchtung anmachen - nicht nur am Baum, sondern in der gesamten Innenstadt.

Dann erstrahlt auch der Sternenhimmel an der Johanniskirche und das Rathaus weihnachtlich. Dort hängen nach den beendeten Bauarbeiten am Gebäude wieder die Herrnhuter Sterne an den Fenstern, ebenso der große auf dem Balkon und im Turm. Und auch der Weihnachtsschmuck auf der Inneren Weberstraße kommt wieder voll zur Geltung, nachdem diese am Freitag nach den Ausbau-Arbeiten für den Verkehr freigegeben werden kann.

Nur das weihnachtliche Programm muss ausfallen. So sollten beispielsweise verschiedene Chöre spielen, wenn die Weihnachtsbeleuchtung erstmals erleuchtet. Ihnen musste die Stadt ebenso eine Absage erteilen wie dem diesjährigen Weihnachtsmarkt. "Das geht leider alles nicht", so Kai Grebasch mit Blick auf die Corona-Lage.

Auch der Weihnachtsbaum vor der Johanniskirche steht bereits. Auch er erhält noch Lichter.
Auch der Weihnachtsbaum vor der Johanniskirche steht bereits. Auch er erhält noch Lichter. © Matthias Weber/photoweber.de

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