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Zittau: Nächste Absage für Gewerbegebiet Weinau

Nach einem Bio-Dünger-Produzenten kann nun auch eine weitere Firma sich nicht in Zittaus Nordosten ansiedeln.

Das Gewerbegebiet Weinau, das zum Teil auf Zittauer, zum Teil auf Mittelherwigsdorfer Flur liegt.
Das Gewerbegebiet Weinau, das zum Teil auf Zittauer, zum Teil auf Mittelherwigsdorfer Flur liegt. © Harald Anders (Archivbild)

Nun hat sich die zweite von drei Hoffnungen auf Neuansiedlungen im Gewerbegebiet Weinau zerschlagen: Die Ansiedlung einer Herstellerfirma von Gebäudehüllen ist geplatzt. Das bestätigte einer der Investoren gegenüber der SZ. Dem Vernehmen nach gibt es Finanzierungsschwierigkeiten.

Die Firma wollte rund 15 Millionen Euro investieren und zum Start 20 Arbeitsplätze schaffen. Der Stadtrat hatte ihr im Juli 2020 ein rund 16.700 Quadratmeter großes Grundstück verkauft.

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Bereits im Mai hatte ein Produzent für Biodünger die Reißleine gezogen. Er wollte in dem Gewerbegebiet neun Millionen Euro investieren und 30 Arbeitsplätze schaffen. Der Stadtrat hatte ihm 2019 ein Grundstück verkauft. Der Verkauf war aber nie vollzogen worden. Zur Begründung hieß es, dass wegen der Corona-Pandemie Finanzierungsgespräche nicht hätten stattfinden können.

Der dritte Investor, der sich in den letzten Jahren in der Weinau ansiedeln wollte, hat sein Vorhaben dagegen umgesetzt: Die Arno Hentschel GmbH aus Oderwitz ist nach Zittau umgezogen, hat sechs Millionen Euro investiert, ein neues Werk gebaut und beschäftigt aktuell knapp 30 Mitarbeiter. Am Montag war Produktionsstart. (SZ/tm)

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