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Wie eine neue Maschine aus Zittau den Weltmarkt erobert

Der Maschinenbauer Küsters Textile hat erstmals seit Jahrzehnten wieder eine eigene Maschine konstruiert - und nutzte dazu beinahe vergessenes Wissen.

Von Markus van Appeldorn
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Thomas Slansky (l.), Technischer Leiter bei Küsters Textile, und Benninger-Verkaufsleiter Rolf Erik Schoeler.
Thomas Slansky (l.), Technischer Leiter bei Küsters Textile, und Benninger-Verkaufsleiter Rolf Erik Schoeler. © Rafael Sampedro/foto-sampedro.de

Viel ist von der einst so stolzen Textilindustrie der Oberlausitz nicht geblieben. Gut, die Fabrikverkaufsläden von Frottana und Damino am Produktionsstandort Großschönau locken sogar Touristen. Aber die meisten Textil-Fabriken von damals sind heute nur noch Industrie-Ruinen oder völlig verschwunden. Der Zittauer Maschinenbauer Küsters Textile hält die Fahne der gut 150 Jahre währenden Firmentradition hoch. Seit 2007 unter dem Dach der Schweizer Benninger Group - ebenfalls ein Textilmaschinenbauer mit 150-jähriger Geschichte - fertigen die Zittauer Spezialmaschinen zur Textilveredelung. Und erstmals seit Jahrzehnten hat Küsters nun auch wieder eine eigene Maschine entwickelt, die bereits kurz nach ihrem Marktstart weltweit im Einsatz ist.

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