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Zittau

Kraftwerkslabor bei Forschern beliebt

Die Zittauer zeigen heute einem Minister, wie sie in der millionenteuren Entwicklungsstätte die Energietechnik der Zukunft nutzen.

Erst im April 2019 besuchte eine EU-Delegation das Kraftwerkslabor der Hochschule Zittau/Görlitz.
Erst im April 2019 besuchte eine EU-Delegation das Kraftwerkslabor der Hochschule Zittau/Görlitz. © Matthias Weber

Im Zittauer Kraftwerkslabor werden diesen Freitag aktuelle Forschungsergebnisse aus verschiedenen von der EU geförderten Projekten vorgestellt. Dabei geht's um Speichersysteme, Magnetlagerungen und Blockheizkraftwerke, die einen Beitrag zum Umbau der Energieversorgung in Deutschland und damit der Lausitz leisten sollen.

"Am Kraftwerkslabor Zittau wird an der Energietechnik der Zukunft geforscht", teilt der Staatsminister für Bundes- und Europaangelegenheiten Oliver Schenk (CDU) mit. Die Hochschule im Dreiländereck leiste einen wichtigen Beitrag, damit die Lausitz auch weiterhin Energieregion bleibe - mit gut ausgebildeten jungen Fachkräften, die gut bezahlte Arbeitsplätze finden.

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"Wir wollen die finanzielle Unterstützung für die Strukturentwicklung nutzen, um die Lausitz mit Bahn und Straße besser an die Zentren Berlin, Dresden, Leipzig und Breslau anzubinden", so Schenk. Als Testregion für den superschnellen Mobilfunk 5G und durch weitere Investitionen in Forschung und Bildung werde sie attraktiver für neue Unternehmen. 

Im Zittauer Kraftwerkslabor sind beginnend 2011 einzigartige Großversuchsanlagen entstanden, mit denen die Kompetenz der Hochschule Zittau/Görlitz in Sachen Energietechnik gestärkt und weiterentwickelt werden soll. Eröffnung war 2015. Seitdem konnten mehr als 30 Forschungs- und Entwicklungsprojekte realisiert werden.

"Wir freuen uns sehr über die positive Resonanz, auf die das Zittauer Kraftwerkslabor bei Wissenschaftlern in der Fachwelt und darüber hinaus stößt", sagt dazu Professor Alexander Kratzsch, Direktor des Institutes für Prozesstechnik, Prozessautomatisierung und Messtechnik an der Hochschule.

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